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Ogier baut seine WM-Führung
mit Sieg in Italien aus

Sebastien Ogier verlässt die Rallye Italia Sardegna mit einem 33-Punkte-Vorsprung nach einem hartkämpften Sieg beim siebenten Lauf im Rahmen der FIA World Rally Championship.

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Der amtierende Weltmeister übernahm auf der letzten Wertungsprüfung des Samstags die Führung, als seinem Teamkollegen Jari-Matti Latvala unter dem Druck von Ogier ein entscheidender Fehler unterlief. Der Finne traf einen Felsen und musste anhalten, um einen Reifenwechsel vorzunehmen. 

So ging Ogier mit einem 1:40,2 Minuten Vorsprung in den Schlusstag und musste sich auf den restlichen vier Schotter-WPs nur noch aus gröberen Schwierigkeiten heraushalten. Genau das tat er auch und sicherte sich letztlich mit 1:23,1 Sekunden Vorsprung auf Mads Östberg den Sieg.

Mads Östberg hielt Jari-Matti Latvala hinter sich

Einen zusätzlichen WM-Punkt holte sich Ogier mit Platz drei auf der abschließenden Power Stage Cala Flumini.

Damit hält er in der WM nun bei einem Polster von 33 Punkten auf Latvala. "Ich hatte einen richtig schwierigen Start in diese Rallye und musste Jari-Matti (Latvala) gestern unter Druck setzen. Zum Glück ging das auf, das ist ein richtig gutes Gefühl", sagte er.

Östberg (Citroen DS3) schob sich in der WM auf den dritten Platz. Der Norweger ging mit Latvala im Rücken als Zweiter in den Finaltag, hielt dem Druck des Finnen aber stand. Latvala war auf drei der vier heutigen Wertungsprüfungen schneller als Östberg, konnte aber nicht genug Zeit aufholen, am Ende blieben Östberg von seinem 21,3-Sekunden-Vorsprung 9,7 übrig.

Power-Stage-Sieger Andreas Mikkelsen beendete den Event als Vierter. Mit dem Erfolg über die 8,8 km lange Stage wurde das Comeback von Co-Pilot Ola Floene an der Seite Mikkelsens gekrönt. 

Elfyn Evans verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr

"Wir haben eine großartige Rallye abgeliefert und ich kann die restliche Saison gar nicht erwarten. Jetzt wollen wir Podestplätze, na klar", sagte der VW-Pilot.

Die Ford Fiesta RS WRC von Elfyn Evans und Martin Prokop rundeten die Top-6 ab. Evans erreichte sein Ziel und erzielte mit Rang fünf ein besseres Ergebnis als im Vorjahr, wo er zum ersten Mal ein World Rally Car pilotierte. 1:23,5 Minuten dahinter landete Prokop auf dem sechsten Platz.

Privatier Henning Solberg belegte in seinem von M-Sport betreuten Ford Fiesta RS WRC Rang sieben, mehr als fünf Minuten dahiner folgte Robert Kubica in einem identischen Auto. Der Ex-Formel-1-Pilot rutschte auf der vorletzten Stage am Samstag im Klassement ab, als er laut Rally-2-Reglement eine 10-Minuten-Strafe erhielt.

Der neunte Platz ging an WRC-2-Sieger Lorenzo Bertelli (Ford Fiesta RRC), gefolgt von Khalid Al-Qassimi (Citroen DS3 WRC), der mit Setup-Problemen zu kämpfen hatte. 

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