FIA

Advertising

Rundgang durch den
Servicepark in Mexiko

Es ist Mittwoch in Mexiko und es sind nur noch 36 Stunden bis die Rallye mit der Eröffnungs-Wertungsprüfung Donnerstagnacht startet. Während die Piloten die Recce absolvieren, haben wir uns den neuen Outdoor-Servicepark in Leon angesehen. Und das haben wir gefunden:

Pimp my container:

In Mexiko steht die erste Übersee-Rallye der Saison auf dem Programm. Für die in Europa ansässigen WRC-Teams bedeutet dass, das sie nicht wie sonst auf ihre Hospitality Trucks zurükgreifen können sondern auf Schiffscontainer setzen müssen.

Ihr könnt euch vorstellen, dass die Teams es als Herausforderung verstehen, ihre Stahlboxen möglichst herauszuputzen.

Unser Favorit ist dabei das völlig eingewickelte Ingenieurbüro von Volkswagen, mit getönten Fenstern. Bestnote!

That’s shoe business:

Leon ist der Hotspot der mexikanischen Schuhindustrie und auch im Servicepark lassen sich dafür eindeutige Beweise finden.

Von einer 4-Meter-Sandale bis zu einem überragenden Cowboy-Stiefel - zahlreiche überdimensionale Skulpturen zu Ehren der Schuster in Leon verzieren das Areal.

Von dem maßgeschneiderten Paar Stiefel, das der Sieger der Rallye am Sonntag erhält, fehlt aber noch jede Spur.

Hyundai mit der Light-Variante:

WRC-Newcomer Hyundai verdrehte einigen Besuchern der Rallye Monte Carlo mit einer der wohl größten Hospitality Areas die die WRC je gesehen hat, die Köpfe. Vier Tage dauerte es, das 900 Quadratmeter große Gebäude mit Glasfront aufzubauen.

Bei seinem Debüt hier setzt das koreanische Team aber auf die Light-Variante. Die ist immer noch beeindruckend und zudem eine Wohltat für die Crew, der Aufbau dauert nämlich nur 16 Stunden.

Dieses Gebäude werden wir auch in Argentinien wiedersehen und dann in Australien, wenn die dritte Garage - aktuell noch die Heimat der Ingenieure - von Hayden Paddons i20 World Rally Car belegt werden wird.

Die Organisatoren in Iglus:

Das Wetter in Leon ist traumhaft. Trocken, sonnig, bei Temperaturen um die 24 Grad Celsius. Daher mutet es seltsam an, dieses Gebilde in einer Ecke des Serviceparks, das einem futuristischen Eskimo-Dorf gleicht.

In Wirklichkeit sind die sechs Iglus aber aufblasbare Büros, in denen sich die Rallye-Organisation, die Zeitnehmung und die FIA-Stewards aufhalten.

Das clevere Design besticht durch Drehtüren, die verhindern, dass das Gebilde jedesmal zusammenfällt, wenn jemand eintritt oder hinausgeht.

Kubica-Kamera:

Viele Kameras fangen die Bilder aus Mexiko ein. Der Fiesta des Polen wird mit zusätzlichen On-Board-Kameras ausgestattet. Unter anderem wird den Zuschauern der unübliche Blick nach hinten gewährt. Damit sollen zusätzliche Eindrücke vom Shakedown am Donnerstag vermittelt werden.

In unseren Video-Clips von der Mexiko-Rallye werdet ihr die Bilder finden. 

Advertising