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Ogier: "Es wird schwer
Latvala noch abzufangen"

Aufgegeben hat Sebastien Ogier den Kampf um den Sieg in Argentinien noch nicht, er gibt aber zu, dass es sehr schwer wird, den führenden Jari-Matti Latvala noch abzufangen.

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Nach sieben Wertungsprüfungen – und Halbzeit der Rallye – fahren die beiden VW-Piloten in einer eigenen Liga. Über eine Minute liegt zwischen dem Duo und dem Rest des Feldes.

Ein extrem selbstbewusster Latvala startete mit 17,7 Sekunden Vorsprung in den Tag und baute seine Führung auf den beiden Vormittags-WPs weiter aus. Ogier hatte indes mit den weichen und holprigen Straßen zu kämpfen.

Ogier lobte Latvalas Pace, verneint aber, dass er den Kampf um seinen ersten Argentinien-Sieg schon aufgegeben hätte.

"Ich muss sagen, Jari-Matti hat heute Morgen einen richtig guten Job gemacht und vor allem auf der zweiten WP war er ziemlich schnell", sagt Ogier. "Für uns war es kein schlechter Vormittag, es war nur ein bisschen zu langsam."

"Im Moment ist der zweite Platz nicht so schlecht für uns. Wenn es auch am Ende so steht, wäre es kein großes Drama – es wäre ein weiteres gutes Ergebnis. Das heißt nicht, dass ich aufgebe, denn es ist noch ein weiter Weg zu gehen und vieles kann passieren. Aber wenn Jari-Matti so weitermacht wie heute Morgen, wird es schwer ihn abzufangen."

Ogier sah den Zustand der Straßen als größtes Problem. "Die Bedingungen waren ruppiger als ich sie erwartet hatte. Die Straße ist ziemlich beschädigt und es gibt immer noch große Rinnen, daher war ich nicht in der Lage, groß zu attackieren."

"Das sind keine Verhältnisse, die ich mag. Ich bevorzuge weiche, schnelle Strecken. Hier musst du aggressiv sein und du gehst in dem tiefen Sand in jeder Kurve ein hohes Risiko für die Reifen ein."

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