FIA

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Latvala bangte nach
Dreher um den Sieg

Argentinien-Sieger Jari-Matti Latvala gestand, dass er nach dem Hin-und-Her am Samstag-Nachmittag, als er und Teamkollege Sebastian Ogier mit Problemen zu kämpfen hatten, um seinen Gesamtsieg zitterte.

Latvala hatte vor dem zweiten Durchlauf der Stage von San Agustin nach Villa del Dique 21 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Ogier.

In der Nähe des Starts drehte er seinen Volkswagen Polo R und würgte den Motor des Wagens wenig später sogar ganz ab. Doch Teamkollege Ogier wurde ebenfalls durch einen Dreher zurückgeworfen und so brannte der Finne doch noch die schnellste Zeit in den argentinischen Schotter.

"Ich weiß nicht warum, aber ich war schon vor der Stage ein wenig nervös. Ich war am Start nicht relaxt und machte einen dummen Fehler. Ich beschleunigte zu schnell und hatte zudem falsch eingeschlagen. So kamen wir ins Schleudern" sagte Latvala.

"Bei der nächsten Zwischenzeit sah ich, dass Seb rund vier Sekunden schnell war. Ich dachte, dass es sehr schwierig werden würde, weil ich nicht das beste Gefühl hatte. Er baute die Führung auf fünf oder sechs Sekunden aus, aber dann hatte er diesen Dreher und wir gerieten an der gleichen Stelle ins Stocken. Es war eine unglaubliche Stage", fügte er hinzu.

Der Finne hätte zudem zusätzliche Pace gehabt, falls er diese gebraucht hätte. Doch bei diesen Bedingungen wollte er das Risiko nicht eingehen.

Wie ich vor der Rallye sagte, dass es vor allem um Ausdauerleistung und die Geschwindigkeit gehen wird. Ich war bei vielen Sektionen vorsichtig. Es wäre mehr möglich gewesen, aber das Ergebnis wäre das selbe gewesen.

"An jenen Stellen, an denen wir es uns vorgenommen hatten, haben wir attackiert und dort wo wir uns nicht wohlgefühlt haben, waren wir vorsichtiger", sagte Latvala.

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