FIA

Kubica verspricht
neue Herangehensweise

Robert Kubica hat versprochen, ein paar Schritte zurückzugehen und etwas Speed zu opfern um einen Wendepunkt in seiner von Unfällen geprägten Saison herbei zu führen.

Obwohl er in Monte Carlo in Führung lag und bei den anderen Rallyes starke Leistungen ablieferte, war sein Jahr bisher von Unfällen geprägt. Bislang crashte er acht Mal in neun Rallyes und kam nur in Schweden ins Ziel.

Der Pole, der erstmals in Argentinien antreten wird, sagt, dass er sich mehr darauf konzentrieren müsse, ins Ziel zu kommen und weniger darauf, ans Limit zu gehen.

"Ich werde versuchen meine Herangehenweise zu verändern - zurückzugehen und so zu fahren wie damals, als ich in der WRC begonnen haben", kündigt Kubica an. "Auf Schotter muss mein Fokus mehr darauf liegen, ins Ziel zu kommen und nicht nur darauf, so schnell zu fahren wie möglich."

"Es gibt einfach zu viele Variablen und Überraschungen, die unerfahrene Piloten oft treffen. Deshalb glaube ich, dass ein paar Schritte zurück nicht schaden können", fügte er hinzu.

Kubica gab zu, das seine Probleme keine angenehmen Erfahrungen waren, er sehe darin aber nichts Ungewöhnliches.

Kubica mit einem Überschlag in Mexiko

"Ich glaube, dass mein Gesamtsieg in der WRC2 mit so wenig Erfahrung viel ungewöhnlicher war! Die meisten Fahrer, die diese Stages zum ersten Mal befahren machen das in weitaus weniger leistungsstarken Autos."

"Ich fahre aber eines der besten Autos in der Weltmeisterschaft neben den besten Fahrern in der Welt. Dazu kommen Bedingungen, bei denen ich noch nie zuvor gefahren bin. Das ist einfach das höchste Level, das darf ich nicht vergessen", sagte er.

Kubica bleibt aber positiv für die restliche Saison und bestreitet, dass die Unfälle seine Ziele beeinflussen würden.

"Es ist klar, dass ich nicht den glücklichsten Start hatte, aber ich glaube, dass es besser werden wird. Das Wichtigste ist, das meiste aus der Erfahrung zu machen und davon zu lernen. Ich bin mir sicher, dass bessere Zeiten kommen werden", sagte Kubica.