FIA

Advertising

Keine Teamorder
für VW-Rivalen

Die VW-Motorsport-Fahrer Sebastien Ogier und Jari-Matti Latvala dürfen ihren teaminternen Kampf um WRC-Siege weiterführen - trotz der Risiken, die er mit sich bringt

Advertising

Die Teamkollegen zeigten in der letzten Woche im Kampf um den Sieg bei der Argentinien-Rallye eine spektakuläre Show. Latvala holte sich schließlich die Top-Punktzahl und gewann mit einem Vorsprung von einer Minute und 26,9 Sekunden.

Der amtierende Weltmeister Ogier setzte auf den beiden Eröffnungsstages früh die Bestzeit, doch Latvala schlug umgehend zurück. An den letzten beiden Tagen gewann er sieben Stages mehr als Ogier - das war mehr als genug, um sich seinen ersten Sieg auf Argentiniens schwierigen Schotter-Stages zu sichern.

Als Resultat dessen kam Latvala in der WM-Wertung acht Rallyes vor Schluss auf 24 Punkte an Ogier heran.

Die Geschichtsbücher belegen, dass sich eine Teamorder bei derart harten internen Kämpfen beruhigend auf die Situation auswirken kann.

Doch VW-Motorsport-Boss Jost Capito ist glücklich darüber, dass er seine Fahrer in diesem Jahr um die WM-Krone kämpfen lässt.

"Das Team genießt den Wettbewerb und den Kampf", erklärt er. "Normalerweise esse ich mit Fahrern und Beifahrern und bei einem Lunch in Argentinien kam Seb (Ogier) zu unserem Tisch und sagte: 'Hey Miika (Antilla, Latvalas Co-Driver), das war eine fantastische, hervorragende Schleife."

"Dieses Beispiel zeigt, wie es bei uns im Team läuft. Wir mögen den internen Wettbewerb - das ist sehr gesund und spornt enorm an."

Capito gab zu, dass er von Latvalas Leistung in Argentinien beeindruckt war und es keine Überraschung war, dass der 29-Jährige seinen neunten Sieg einfahren konnte.

Er sagte: "Wir wissen, dass Jari-Matti Rallyes im Alleingang gewinnen kann, ohne dass er dafür Glück braucht. Dasselbe gilt für Sebastien."

Advertising

Video