FIA

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Mexiko-Rallye,
Sonntags-Update

Das war los am Sonntag:

Sebastein Ogier gewann mit 1:12,6 Sekunden Vorsprung auf seinen VW-Teamkollegen Jari-Matti Latvala zum zweiten Mal in Folge die Mexiko-Rallye. 

Thierry Neuville sicherte mit Rang drei den ersten Podestplatz für Hyundai Motorsport.

Meeke fällt auf der Power Stage aus

Kris Meeke brach sich auf der finalen Power Stage die Radaufhängung rechts vorne und schied aus.

Der Nordire war noch keine drei Kilometer auf der El Brinco WP unterwegs, als das Auto in einer Rechtskurve seitlich hinaus rutschte und am Rand der engen Straße zu Stehen kam.

Meeke und Co-Pilot Paul Nagle sprangen aus dem Auto, aber der DS3 bewegte sich nirgendwo hin.

Die Wertungsprüfung wurde sofort unterbrochen und Meekes Vehikel von Bergefahrzeugen entfernt. Nach 25 Minuten konnte die Stage fortgesetzt werden.

Latvala sorgt sich um die Radaufhängung

Der Zweitplatzierte Jari-Matti Latvala eilte nach der 55,92 km langen Guanajuatito WP aus seinem VW Polo, um seinen Dienstwagen genau unter die Lupe zu nehmen. Der Finne vermutete einen Schaden an der Aufhängung.

Latvala warf einen schnellen Blick auf die Front des Polo, konnte aber nichts Ungewöhnliches erkennen und verabschiedete sich rasch in Richtung der Tankstelle in Nuevo Valle de Moreno.

Bremsprobleme machten indes einigen anderen Piloten Kopfzerbrechen. Thierry Neuville, Elfyn Evans und Chris Atkinson berichteten allesamt davon. Evans und Atkinson planten, ihre Bremsen vor der folgenden Ferramadero WP zu entlüften.

Atkinson klagte zudem über Getriebeprobleme an seinem Hyundai i20. Der Australier riss 2:20 Minuten auf die Bestzeit von Mads Östberg auf.

Benito Guerra drehe sich kurz vor dem Ende, beschädigte seinen Ford Fiesta RS dabei aber nicht. Auch Martin Prokop fabrizierte einen Dreher, bei ihm waren die Konsequenzen aber drastischer.

Der Dreher des Tschechen endete beinahe in einem Überschlag, er beschrieb die Szene als einen der heftigsten Momente des Jahres. Prokop meinte, er sei vorsichtig gefahren. Aber vielleicht sogar zu vorsichtig, wodurch sein Rhythmus verloren ging.

In der WRC 2 musste Quentin Gilbert seinen Fiesta R5 mit Generator-Problemen abstellen.

Scheibenwischer-Probleme bei Neuville

Nur noch wenige Anzeichen ließen heute Morgen, als die Piloten von der strahlenden Sonne zum letzten Lauf über die Super Special Stage begrüßt wurden, erkennen, dass Leon in der vergangenen Nacht von starkem Regenfall heimgesucht wurde.

Im Schatten hielten sich aber noch einige Pfützen, die für Sichtprobleme bei Hyundai-Pilot Thierry Neuville sorgten. "Ich hatte ein kleines Problem mit der Sicht, weil meine Scheibenwischer nicht funktioniert haben und ich Wasser auf der Windschutzscheibe hatte", erklärte der Belgier, der hier 2012 seinen ersten WP-Sieg feiern konnte.

Jari-Matti Latvala, der das Head-2-Head-Duell mit Neuville bestritt, kam zweimal weit hinaus und verlor ein paar Sekunden, während Andreas Mikkelsen berichtete, dass die Funkverbindung in seinem VW Polo R nicht richtig funktionierte.

Keine gute Voraussetzung für die anstehende 55,92 km lange Guanajuatito WP.

WRC-2-Leader Yuriy Protasov fabrizierte in seinem Fiesta R5 einen Dreher, bei einem Vorsprung von fast 25 Minuten auf Max Rendina war das aber kein Problem.

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