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Man to watch in Portugal:
Jari-Matti Latvala

Sebastien Ogier mag die Weltmeisterschaft anführen, aber wenn es auf die Schotterpisten von Portugal geht, glauben wir, ist Jari-Matti Latvala ein richtig heißes Eisen:

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1: Die beste Startposition
Wenn es trocken ist, machen die losen Schotterstraßen der Portugal-Rallye den ersten Piloten auf der Strecke Schwierigkeiten. Und in Portugal bedeutet das einen großen Nachteil für Latvalas Hauptgegner und WM-Rivalen Ogier.

Latvala geht als Zweiter auf die Strecke - an jener Position, die am meisten von der 'Straßenkehrer'-Funktion des Vordermannes profitiert. Latvala selbst weiß, dass ihm das für den Freitag einen Vorteil bringen sollte.

Aber man muss bedenken, diese Theorie gilt nur bei trockenen Straßen - wenn es regnet, ist der Säuberungseffekt nicht so eklatant.

2: Besser war er noch nie 
Jari-Matti hatte über die letzten elf Jahre seine Ups und Downs, aber aktuell ist er so gut drauf, wie noch nie.

Mit 60 Punkten aus den ersten drei Rallyes, einem Sieg in Schweden inklusive, kommt der Finne als Zweitplatzierter der WM und mit viel Selbstvertrauen nach Portugal. Auf Leader Ogier fehlen ihm nur drei Zähler. So ein Saisonstart gelang Latvala noch nie.

3: Er liebt sein Auto
Jari-Matti scheint sich wirklich mit dem Polo R WRC angefreundet zu haben. Nach einem durchwachsenen Start 2013 sagt er heuer, dass er ein ganz anderes Gefühl für den VW hat.

Die Entwicklung schritt in der vergangenen Woche ein weiteres Stück voran, als er zwei Tage in Almodovar testete. Dort arbeitete er am Basis-Setup und optimierte einige Details.

"Ich habe das Setup der Mexiko-Rallye ein wenig verändert, aber das war nur Fine-Tunning", erzählte Latvala wrc.com. "Hauptsächlich wollte ich weitere Kilometer abspulen. In Mexiko hatte ich in einigen Situationen mit Untersteuern zu kämpfen. Jetzt habe ich ein sehr gutes Gefühl für das Auto."

4: Er kann den Aufwärtstrend bestätigen
Mehr als jeder andere Pilot will Latvala seiner persönlichen Portugal-Geschichte ein positives Kapitel hinzufügen. Bis dato werden seine insgesamt sechs Starts vom Crash 2009 überschattet. Damals überschlug er sich 17 Mal und rollte einen Abhang hinunter.

Im Jahr darauf baute er erneut einen Unfall, seither konnte er aber immer wieder Glanzlichter setzen. 2011 landete er auf dem Podium, 2012 lag er in Führung, ehe er bei grauenhaften Bedingungen von der Strecke rutschte.

2013 behaputete er im Polo R den Podestplatz und verpasste Rang zwei nur aufgrund einer gebrochenen Antriebswelle. Mit diesem Schub an Selbstvertrauen und punktgenauen Pacenotes, könnte 2014 das Jahr werden, wo sich für Latvala alles zum Guten wendet.

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