FIA

Deja-vu
für Östberg

Mads Östberg machte eine falsche Pacenote für seinen Crash und den damit verbundenen Ausfall in Mexiko verantwortlich.

Der Norweger beschädigte seinen Citroen DS3 als er auf der zweiten Wertungsprüfung am heutigen Morgen mit einer Böschung kollidierte.

"Ich bin einfach zu schnell in die Kurve gefahren", sagte Östberg gegenüber wrc.com. "Vielleicht war die Pacenote nicht korrekt. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie ich diese Kurve verpassen konnte. Ich habe diese Stage einige Male absolviert, daher sollte es passen, aber die Pacenote war zu hart."

"Ich habe es versucht, aber als ich über die Kuppe kam, habe ich sofort gemerkt, dass da nichts mehr zu machen war. Wir haben uns dabei die Aufhängung am Heck beschädigt. Wir haben versucht, sie mit Spanngurten zu fixieren, aber das konnte nicht halten und das Provisorium löste sich schon vor dem Start der Wertungsprüfung. Wir haben es erneut fixiert, aber dann waren wir über dem Zeitlimit, also gab es keine Chance, die Stage zu starten."

Mads Ausfall erinnert an jenen im Vorjahr. In beiden Fällen lag er an zweiter Stelle und jagdte Leader Sebastien Ogier, als er sich sein Auto auf Ibarrilla beschädigte und auf der folgenden Überführungsstrecke zur Otates WP aufgeben musste.

2013 war es ein defekter Generator der ihn zum Anhalten zwang. Zum Glück für Mads endet hier das Deja-vu. Denn damals war er so erbost über seinen Ausfall, dass er gegen das Auto trat und sich am Fuß verletzte.

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