FIA

Meeke nach Mexico
optimistisch

Kris Meeke fühlt sich durch seine Leistung bei der Mexiko-Rallye ermutigt, obwohl er seinen Citroen DS3 zweimal mit einer gebrochenen Aufhängung ausschied.

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Meeke, der das erste Mal in Mexiko gefahren ist, lag an beeindruckender vierter Stelle, als er gegen Ende der ersten Runde ausschied, nachdem er gegen eine kleine Wand fuhr. Ein zweites Mal wurde er während der sonntäglichen Live-TV-Power-Stage gestoppt, nachdem er einen Stein streifte.

 Aber der Nordire nahm "viel, viel Positives" vom ersten Schotter-Event der Saison mit.

"Ich bin all die Kilometer gefahren und habe auf den Stages unschätzbar wertvolle Erfahrungen gesammelt", sagte er. "Meine Geschwindigkeit war ziemlich gut, vor allem auf der zweiten Durchfahrt. Wenn du gegen Jungs fährst, die hier bereits sechs oder sieben Mal gefahren sind, bist du mit den Zeiten, die wir hier gefahren sind, sehr glücklich."

Meeke glaubt, dass er zur falschen Zeit am richtigen Ort war, als sein DS3 einen Stein in der Größe eines Fußballes in einer schnellen Rechtskurve der Power Stage streifte.

"Am Vortag sind wir diesen Teil der Stage zweimal gefahren und unsere Notizen waren gut. Ich hatte vier rechts in meinen Notizen stehen. Ich bin in die Kurve gefahren und mein Rad ist gegen irgendetwas geschlagen, dann habe ich zurückgelenkt und die Aufhängung ist gebrochen."

"Ich denke, dass die Straße durch die ganzen Autos innen schlechter geworden ist und dadurch der Stein aufgetaucht ist. Jeder, der zuerst auf der Straße war, hätte den Stein erwischen können", fügte Meeke hinzu.

Der 34-Jährige, der die Saison-Eröffnungs-Stage der Rallye Monte-Carlo als Dritter beendete, befindet sich inmitten einer Serie von vier Rallyes, bei denen er nur wenig Erfahrung hat. Schweden, Mexiko und Portugal sind neu für ihn und in Argentinien ist er erst einmal gefahren und das in einem S2000-Auto.

"Noch nie kam jemand zum ersten Mal nach Schweden und hat die Welt in Staunen versetzt", sagte Meeke. "Ich war in den Top sechs und sehr stolz, bis es uns mitten in einer Kurve erwischte und wir ihm nassen Schnee versanken. Beim ersten Mal in Mexiko hätten wir ohne die ganzen Fehler locker den dritten Platz gemacht.

"Es war ein indifferenter Start, aber ich wusste, dass es hart wird. Ich kennen Sardinien gut und ab dort sind mir alle Strecken vertrauter. Also gehen wir jetzt wohl durch die Beißphase. Dieser Sport wird niemals wirklich auf deiner Seite sein und du musst wieder aufstehen, wenn er gegen dich ist", fügte er hinzu.

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