FIA

Gilberts Traum:
Sein WRC-Debüt

Für WRC-3-Leader Quentin Gilbert war der Podestplatz, den er am vergangenen Wochenende bei seinem ersten Antreten in einem World Rally Car erreichte, mehr als er sich erträumt hatte.

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Mit einem Citroen C4 WRC fuhr der Franzose gemeinsam mit Co-Pilot Renaud Jamoul bei der Le Touquet Rallye, dem ersten Lauf der französischen Meisterschaft, auf den zweiten Platz und legte sechs Bestzeiten hin.

Gilbert testete den C4 anfang des Monats in Frankreich und fand sich sofort gut zurecht. Auf der Eröffnungsstage wurde er drei Sekunden hinter dem mehrfachen französischen Schotter-Rallye-Champion Jean-Marie Cuoq (C4 WRC) und 6,7 Sekunden hinter WRC-2-Rivale Julien Maurin (FOrd Fiesta WRC) Dritter.

Ein Reifenschaden auf der zweiten Wertungsprüfung warf ihn dann auf den achten Platz zurück, aber er kämpfte sich trotz Kupplungsproblemen vor dem Finaltag auf Platz zwei.

"Bei unserem ersten Antreten in einem World Rally Car ist das ein Ergebnis, das wir uns kaum erträumt hatten", gibt Gilbert zu. "Für mich ist der C4 WRC ein außergewöhnliches Auto, das mit Sebastien Loeb am Steuer die WRC dominierte, als ich gerade meine ersten Rallyes fuhr."

"Es war eine unglaubliche Freude für mich, mich hinter dem Steuer wiederzufinden. Auch wenn ich weiß, dass ich noch viel Spielraum habe, um mich weiter zu entwickeln, hatte ich das Gefühl, dass ich mit dem Auto umgehen kann."