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Mexiko-Rallye
Pilotenreport - Teil 1

Elf hochkarätige Fahrer gingen in Mexiko an den Start. Einige schlugen sich besser als andere. wrc.com fasst die Leistungen zusammen:

Sebastien Ogier (Volkswagen Polo R)
Die Sorgen bezüglich der Straßenlage, die den Weltmeister im Vorfeld der Rallye plagten, waren nach der Bestzeit im Opener am Freitag wie weggeblasen. Von da an zeigte der Titelverteidiger mit Co-Pilot "Mr. Mysterio" (Bild oben) nämlich eine unvergleichliche Leistung. Das Duo brannte auf 14 der 22 Stages die schnellste Zeit in den Schotter. Auch auf der Bonus-Power-Stage war Ogier nicht zu schlagen. Sein Selbstvertrauen ist so hoch, dass er sogar überlegte, Teamkollege Latvala den Erfolg zu überlassen, um in Portugal eine bessere Startposition zu haben.

Thierry Neuville (Hyundai i20 WRC)
Bedenkt man, dass die Saison als "Entwicklungs-Jahr" für den i20 gelten sollte, kann Neuvielle auf eine äußerst erfolgreichen Rally Mexico zurückblicken. Die saubere Fahrt des Belgiers sicherte Hyundai das erste WRC-Podium. Seine abenteuerliche Fahrt zur Siegerehrung mit einem defekten Kühler beherrschte die Schlagzeilen. Die Wertungsprüfungen in großer Höhe drosselten die Leistung des Hyundai gewaltig, doch Neuville presste dennoch einige starke Zeiten aus dem Auto. Es war seine bislang beste Performance in dieser Saison.

Mikko Hirvonen (Ford Fiesta RS WRC)
Erneut zeigt sich Hirvonen die grausame Seite des Rallye-Sports. Eine fehlerhafte Lichtmaschine zwang ihn - wie zu Saisonbeginn in Monte Carlo - erneut zur Aufgabe. Der Finne lag an dritter Stelle, dicht hinter dem Spitzenduo, als sein Auto ohne sein Zutun liegen blieb. Er versuchte zwar den Neustart, doch ab diesem Zeitpunkt war die Rallye für ihn nur noch ein Testlauf.

Martin Prokop (Ford Fiesta RS WRC)
Prokop sah erstmals in dieser Saison die Ziellinie. Ohne größere Probleme manövrierte er seinen Fiesta auf Rang sechs. Dabei hätte er es am letzten Tag beinahe vermasselt. Ein Dreher drei Kilometer vor dem Ende der Guanajuatito ließ den Fiesta beinahe auf dem Dach landen. Prokop weiß, dass er in dieser Situation reines Glück hatte. Die Rallye war für ihn dennoch der erhoffte Schub vor der Rally Portugal.

Kris Meeke (Citroen DS3 WRC)
Der Brite ging zum ersten Mal in Mexiko an den Start und musste sogleich einige Lektionen lernen. Nach dem starken vierten Platz zum Auftakt, musste er noch am ersten Tag aufgeben. Er hatte seinen Citroen zu schnell um eine Kurve manövriert und verlor ein Rad. In der Power Stage am Sonntag kam es noch schlimmer. Nach einem Steinschlag muss er zum zweiten Mal aufgeben - das ganze vor einem Millionen-TV-Publikum. Meeke nahm dennoch Positives aus der Rallye mit und meinte, dass er sich weiterhin in der Testphase befinde.

Andreas Mikkelsen (Volkswagen Polo R)
Eine Rallye zum Vergessen für den Norweger! Mit seinen zwei Defekten hielt er seine Mechaniker ordentlich auf Trab. Seinen Reifenschaden am Freitag kann man dem Mexiko-Neuling noch vergeben, nach seinem zweiten Ausfall am Samstag hat er aber Erklärungsbedarf. Mikkelsen übersah ein Riesenloch im Boden. Aufgrund der Defekte verpasste er einige Stages. Die Rehabilitation soll mit einem Podiumsplatz in Portugal erfolgen.

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