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Rally Poland:
Die Herausforderungen

Der nächste Stopp im Kalender der FIA World Rally Championship ist die LOTOS 71st Rally Poland. Es ist ein Event, das in den letzten fünf Jahren nicht Teil der WRC war. Das bringt Spannung – und eine beträchtliche Prüfung – für die teilnehmenden Mannschaften.

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Die Rallye in der nächsten Woche (26.-29. Juni) bietet eine Reihe an Herausforderungen. Diese sind:

In das Unbekannte

Eine Handvoll der WRC-Stammpiloten war bereits bei der Rally Poland 2009 am Start. Ihre Erfahrungen werden aber wenig zählen. Nur eine der 24 Prüfungen ist exakt gleich wie 2009. Mehrere Prüfungen sind komplett neu und die Streckenführung der anderen wurde verändert, seit sie vor fünf Jahren zuletzt von der WRC befahren wurden. All diese Änderungen bedeuten, dass die diesjährige Rally Poland eine echte Rallye ins Unbekannte ist. Das kann das Endergebnis am Sonntag wesentlich beeinflussen.

Perfekter Aufschrieb

Die Recce ist ein kritischer Teil vor jedem Event. Die Recce der Rally Poland ist aber möglicherweise die wichtigste der ganzen Saison. Da kein Team mit der Streckenführung und den Prüfungen vertraut ist, müssen alle ihren Aufschrieb von Grund auf neu verfassen. Es gibt keine Möglichkeit, Vergleiche mit ihren bisherigen Aufzeichnungen zu ziehen, wie sie es normalerweise bei den anderen Events tun. Fahrer wie Beifahrer müssen vom ersten Moment der Recce voll konzentriert sein, um jedes Detail auf den Prüfungen zu erkennen. Das Team, das die genauesten Aufzeichnungen anfertigt, hat in der Regel die besten Chancen zu gewinnen. Der Druck wird da sein.

Tapferkeit wird benötigt

Eines der Dinge, die die WRC-Teams über die Prüfungen der Polen-Rallye wissen, ist, dass diese extrem schnell und spektakulär sind. Die Durchschnitts-Geschwindigkeit der Rallye 2009 lag bei 112,67 km/h. Nach seinem Vor-Test verglich Jari-Matti Latvala die Prüfungen in der Region Masurian mit jenen der Rallyes in Finnland und Estland. Sie sind schnell.

Schnellfeuer-Prüfungen

Die Veranstalter haben für Samstag zehn Schnellfeuer-Prüfungen angesetzt. Das bedeutet für die Teams, dass sie ab dem Zeitpunkt, an dem sie den Service-Park in Mikolajki um 7:30 Uhr verlassen, bis zur Rückkehr um 22:15 Uhr viel zu verarbeiten haben werden. Sollte ein Team am Samstag Probleme bekommen, ist es sehr unwahrscheinlich, dass genug Zeit sein wird, um diese zu beheben.

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