FIA

Advertising

Hirvonen erklärt
Notiz-Probleme

Mikko Hirvonen beschreibt seine Notiz-Probleme bei der letztwöchigen 71. Lotos Rally Poland als "Weckruf".

Wie seine Konkurrenten, musste der Finne für das extrem schnelle Schotterevent komplett neue Notizen anfertigen, da sich die Rallye für fünf Jahre nicht im WRC-Kalender befand.

Von den 24 geplanten Etappen in Polen und Litauen konnten Hirvonen und sein Co-Pilot Jarmo Lehtinen nur Informationen von drei Wertungsprüfungen verwenden, die schon 2009 befahren wurden.

Von Beginn an hatte Hirvonen mit seinen Notizen zu kämpfen. Er bezeichnete sie als "viel zu langsam". Den Rest des Events verbrachte er damit, seine Recce-Videos zu studieren und Details zu verändern.

Nach Notiz-Problemen erreichten Hirvonen und Lehtinen noch den vierten Platz

Er und Lehtinen arbeiteten jede Nacht im Hotel bis 1:30 Uhr und versuchten, das Problem zu beheben. 

"Irgendwie war ich in einem schlechten Zustand bei der Recce. Da hat nichts zusammengepasst", erklärte Hirvonen. "Mit all der Erfahrung, die ich im Rallyesport besitze, sollte so eine Recce eigentlich nicht vorkommen. Es war definitiv ein Weckruf für mich."

Das Glück kehrte an die Seite von Hirvonen im weiteren Verlauf der Rallye zurück. Letztlich stellte er seinen M-Sport World Rally Team Ford Fiesta RS WRC auf den vierten Platz im Ziel ab. Der 33-Jährige räumte aber ein, vom Unglück anderer Piloten profitiert zu haben.

Er meinte: "Wir bekamen große Hilfe von anderen Fahrern, die mit Problemen zu kämpfen hatten und Fehler machten, aber letztlich sind wir natürlich glücklich mit dem Endresultat."

More News

Video

Advertising