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Gravel speed
pleases Kubica

Robert Kubica sieht seine Performance bei der Italien-Rallye auf Sardinien als Durchbruch in seiner Entwicklung als WRC-Pilot.

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Mit dem Einstieg in die FIA World Rally Championship im Jahre 2013 begann für den ehemaligen Formel-1-Piloten ein langer Lernprozes, speziell wenn es darum ging, das Selbstvertrauen auf Schotter-Prüfungen zu stärken.

Seine Performance auf dem rauen Schotter in Sardinien sieht Kubica nun aber als Meilenstein auf seinem Weg zu Podiumsplatzierungen und möglichen Rallye-Siegen.

Der M-Sport-Pilot lag mit seinem Ford Fiesta RS WRC komfortabel an fünfter Position, ehe er sich nach einem Zusammenprall mit einem Felsen das rechte Vorderrad demolierte. Die letzten beiden Prüfungen am Samstag musste der Pole deshalb auslassen. Am Sonntag nahm er das Rennen unter der Rally 2 wieder auf und belegte am Ende den achten Platz.

Kubica is hoping to impress his fans on home soil later this month

"Es war wirklich das erste Mal, dass bei einer Rallye alles glatt gelaufen ist und ich eine wirklich gute Performance abrufen konnte", sagte der Pole. "Es war das erste Mal, dass ich eine Schotter-Rallye genießen konnte."

"Ich fuhr immer zum Vergnügen, doch das hielt sich auf Schotter bislang immer in Grenzen. Doch diese Rallye hat mir die Freude, auch auf diesem Untergrund zu fahren, näher gebracht."

Kubica hofft, auf die Leistungen in Sardinien aufbauen zu können und seine Performance auch in seinem Heimatland, wo die WRC von 26. bis 29. Juni erneut für eine Schotter-Rallye gastiert, fortzusetzen.

"Das wird ein großartiges Event für mich und meine Fans in Polen. Ich freue mich wirklich darauf. Es wird eine harte Rallye, weil ich noch keinen Strecken-Abschnitt kenne, aber wir werden unser bestes geben", sagte er.

M-Sport-Boss Malcolm Wilson lobte Kubicas Performance in Sardinien: "Er hat einen großen Performance-Schritt gemacht. Es ist großartig, ihn voller Selbstvertrauen und Vorfreude auf sein Heimrennen zu sehen."

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