FIA

Capito rät WRC, am technischen
Reglement festzuhalten

Volkswagen-Motorsport-Direktor Jost Capito glaubt, dass die nächste Generation der World Rally Cars nahe am aktuellen technischen Reglement bleiben soll.

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Der bestehende technische Rahmen ist bis 2016 fixiert. Letzten Monat wurden Gespräche zwischen den führenden Köpfen des Sports gestartet, mit dem Ziel, bis Ende des Jahres den Weg ab 2017 zu erarbeiten.

„Es sollte nur minimale Änderungen zu dem geben, was wir jetzt haben“, sagte Capito. „Ein Grund ist, alle Hersteller und Teams, die wir derzeit in der Weltmeisterschaft haben, zu halten.“

„Die Autos liegen in der Leistung sehr eng beisammen, die Kosten sind angemessen und es gibt keinen Grund, das technische Reglement zu ändern, weil das wirklich gut ist.“

Es gab einige Rufe, in der Top-Kategorie R5-Autos, die bisher in der WRC2-Klasse zum Einsatz kommen, als billigere Alternative zu bisherigen World Rally Cars zuzulassen. Capito glaubt aber nicht, dass das funktionieren würde.

„Ich denke, den R5-Weg zu verfolgen, würde diese Klasse zerstören. Wenn R5 zur Haupt-Kategorie der WRC würde, dann würden die Hersteller Wege finden, die Autos zu verbessern und sie würden die Privat-Teams schlagen, jederzeit.“

„Dann würden die Privat-Teams nicht mehr die gesamte Meisterschaft bestreiten. Ich denke, die WRC sollte immer etwas Besonderes und unterschiedlich zu einer Kunden-Kategorie sein“, ergänzte er.

Volkswagen hat vergangene Woche erklärt, bis 2019 in der WRC zu bleiben. Der deutsche Hersteller hat aber kein R5-Auto. Skoda, eine Volkswagen-Tochter, entwickelt derzeit einen Fabia R5, der in der zweiten Hälfte des Jahres 2015 einsatzbereit sein soll.

Der Ford Fiesta R5 von M-Sport ist bereits seit knapp 12 Monaten im Einsatz, während die R5-Autos von Citroen und Peugeot bei der Rally Italia Sardegna ihr verspätetes Debüt in der WRC 2 gaben.

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