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Kurzmeldung
Kubica / Neuville / Kruuda

Eine Auswahl an Geschichten, die es in die Newsliste der WRC geschafft haben

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Kubica-Sieg: Robert Kubica wärmte sich für die Asphalt-Strecken in der zweiten WRC-Hälfte mit einem Sieg bei der Rallye Internazionale del Casentino (Italien) auf.

Der Pole fuhr mit einem Ford Fiesta RS WRC, betrieben von der italienischen Firma A-Style, zum Sieg. Am Ende hatte er nach 140.83km auf Asphalt in der Nähe von Bibbiena (Toskana) 2 Minuten und 38.6 Sekunden Vorsprung. Die Rallye begann mit einem 1.45km-Straßentest, bevor man in der Stadt acht weitere Test fuhr.

Kubica (Bild oben) wurde assistiert von Przemyslaw Mazur weil sein eigentlicher Co-Pilot Maciek Szczepaniak nicht zur Verfügung stand. Der Sieg war sein erster in der WRC und war das perfekte Training für die kommenden WRC-Rennen auf Asphalt in Deutschland, Frankreich und Spanien.

Neuville-Unfall: Thierry Neuville’s Test bei der Neste Oil Rally in Finnland endete abrupt als er mit seinem Hyundai i20 einen Unfall baute. Neuville (Bild) und Co-Pilot Nicolas Gilsoul blieben unverletzt, aber das Auto war zu schwer beschädigt, als dass an eine Weiterfahrt noch zu denken gewesen wäre. Hyundai berichtete, dass das Team vor dem Unfall bereits all die geplante Arbeit verrichtet hätte.

Fahrersicht: Senior-FIA-Officials werden sich im Vorfeld der Neste Oil Rally in Finnland Finland mit den Fahrern und ihren Co-Piloten in Jyväskylä treffen, um deren Diskussionen und Sichtweisen einen Raum zu geben.

Vorangegangene Treffen bei der Rally Argentina im Maideckte beschäftigten sich mit Schlüsselfragen bezüglich Sicherheit auf den Kursen der WRC, den Einsatz der Gelben Flagge und den Aufbau des Preevents Shakedown.

"In den letzten Jahren hat die FIA die Meinungen der Fahrer und deren Co-Piloten, angefangen bei der Sicherheit bis hin zur Thematik wie wir unseren Sport verbessern können, gesammelt", sagt FIA-WRC-Manager Michèle Mouton.

"Sie haben die Möglichkeit, in einem professionellen Umfeld ihren Gedanken eine Stimme zu geben. In unseren Augen ist es ein tiefgehendes Feedback der Fahrer, die die Dinge oft aus einer anderen Perspektive sehen. Es ist ein wichtiger Teil im übergreifenden Stakeholder-Dialog", sagte sie.

Kruudas Ersatz: Der Peugeot 208 T16, den Karl Kruuda bei der LOTOS 71st Rally Polen zerstörte, wurde neu zusammengebaut. Der WRC-2-Leader demolierte das Auto komplett nachdem er sich mehrmals überschlagen hat. Peugeot Sport stellte eine neue Karosserie zur Verfügung.

Kruuda wird das Auto an diesem Wochenende bei der Litauen-Rally fahren und sich dabei auf das nächste WRC-Event, der Neste Oil Rally in Finnland in diesen Monat, vorbereiten.

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