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Die Geschichte hinter
dem Helm: Thierry Neuville

Wir beginnen unseren Blick auf die Helmdesigne bei Thierry Neuville. Die Geschichte hinter seinem Helm ist bewegend. Es handelt sich um eine Hommage an Philippe Bugalski, einem zweifachen WRC-Rallye-Sieger.

Ein Rennen gegen die Zeit:
“In den letzten beiden Jahren hatte ich Helme von Red Bull, aber die waren bei Hyundai nicht erlaubt. Vor der Saison hatte ich nicht viel Zeit für viele Design-Möglichkeiten. Mein Designer in Belgien wurde gebeten, einen Helm zu entwerfen, der zu den Farben des Teams passt. Danach habe ich meine persönlichen Dinge hinzugefügt, so wie Sponsoren und Logos."

Neuvilles Logo ist ein Tribut an Philippe Bugalski und Automeca

Zu Ehren von Philippe Bugalski:
"Eines der Dinge, die ich einbauen wollte, war mein persönliches Logo. Es ist dem, das ich bei meinem alten Team Automeca hatte, sehr ähnlich."

“Philippe Bugalski, der vor fast zwei Jahren verstarb, war damals der Besitzer von Automeca und er hat mir sehr geholfen. Das Automeca-Logo war eine große Inspiration für mich. Es sah aus wie ein Hund und die Buchstaben A und M von Automeca waren darin zu sehen. Ich habe mich dann dazu entschlossen, meine Initialen T und N zu verwenden um etwas zu kreieren, das ähnlich aussieht."

"Das Logo soll an die tollen Zeiten mit Philippe erinnern. Ich fuhr für ihn 2009 als ich zwei Rallyes für die französische Meisterschaft in einem Citroen C2 R2 Max bestritten habe - und später 2010 als ich in der JWRC in einem Super 1600 Auto gefahren bin."

Neuvilles Helm zeigt die Nationalfarben Belgiens und das Föderations-Logo

Ein stolzer Belgier:
"Ich habe immer eine belgische Flagge auf meinen Helmen, auch das Logo der belgischen Motorsport Föderation. Letzteres dient dazu, um zu zeigen, wo meine Geschichte als Rennfahrer begonnen hat. Ich lebe in der Nähe von Spa Francorchamps und bin sehr stolz auf meine Herkunft."

Der Genuss der künstlerischen Freiheit:
"Es macht Spaß, einen Helm zu designen und meine Sponsoren Monroe und Jost Group einzubauen. Ich genieße es, diese Erfahrung zu machen. In der Vergangenheit drehte sich alles nur um das Budget für das Helmdesign, daher waren sie früher nicht so außergewöhnlich. Jetzt in der WRC ist da aber viel mehr möglich."