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Halbzeit-Report:
Mads Ostberg

Die dieswöchigen Halbzeit-Reporte starten mit einem detaillierten Blick auf Mads Ostbergs Saison im Citroen-Team:

Die Tatsache, dass der Norweger in der WM-Wertung auf dem vierten Platz liegt, deutet schon darauf hin, dass er eine gute erste Saisonhälfte hatte.

Der Eintritt beimm mehrfachen Titelgewinner Citroen gab Ostberg die Chance, sein ganzes Potenzial in einem Werksauto unter Beweis zu stellen und er hat nicht enttäuscht.

Er kam in sieben Events drei Mal auf das Podest - bei der Italien-Rallye wurde er sogar Zweiter - und ist nun 28 Punkte vor seinem weniger erfahrenen Teamkollegen Kris Meeke.

Ostberg hat das Talent entwickelt, reife und souveräne Performances abzuliefern, die sich Konstanz beruhen. Das ist die Strategie, für die er sich heuer entschieden hat und er gibt zu, erst ans Limit zu gehen, wenn es die Bedingungen erlauben.

Kein Zugang, der ihm bislang einen Sieg einbrachte, dafür aber viele Weltmeisterschafts-Punkte. Dagegen kann man nichts sagen.

Ostbergs sichere Fahrt bei der Rallye Argentinien sicherte ihm den zweiten Platz

Am dominanten Volkswagen-Trio vorbeizukommen galt bereits vor der Saison als äußert schwer, deshalb galt das Hauptaugenmerk des restlichen Feldes darauf, dahinter die Besten zu sein. Ostberg hat bewiesen, dass er genau das ist.

Wenn er in der zweiten Saisonhälfte so weitermacht und es schafft, etwas schneller zu werden, könnte er in der Gesamtwertung noch zwischen die beiden VWs von Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen fahren.

Höhepunkt:

Ostbergs letztes Podium - der zweite Platz bei der Italien-Rallye. Seine Beständigkeit und Ausgeglichenheit führten ihn in Podiumsnähe, aber er schaffte es, am Finaltag schneller zu werden und den Angriff des heranstürmenden Latvalas abzuwehren und seine Position zu halten.

Tiefpunkt:

Ostberg wurde seiner Chance, bei der Rallye Argentinien auf seinem dritten Platz der Portugal-Rallye aufzubauen, beraubt, da er mit einer Daumenverletzung ausfiel. Die Verletzung zog er sich zu, als sein DS3-WRC von der Straße abkam und in einen Stein krachte. In all der Aufregung schaffte es Ostberg nicht mehr, seinen Daumen vom schleudernden Lenkrad zu geben und die Verletzung war zu schmerzhaft, um weiterzufahren.

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