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Halbzeit-Report: Kris Meeke

Im heutigen Halbzeit-Report bewerten wir, wie gut sich Kris Meeke in den ersten sieben Rallyes der Saison 2014 geschlagen hat.

Nachdem er noch nie eine komplette Saison als Werksfahrer bestritten hatte, wusste Meeke vor der Saison 2014 bereits, dass er sich einer steilen Lernkurve gegenüber sehen würde. Dabei ging es nicht nur um neue Events, er fand sich auch in einem neuen WRC-Auto wieder und arbeitete mit einem neuen Team in Frankreich zusammen.

Der Saisonstart war ausgezeichnet, als Meeke bei der Rallye Monte Carlo einen guten dritten Platz erreichte. Sein Selbstvertrauen schwand aber nach einem Hattrick an schlechten Resultaten in Schweden, Mexiko und Portugal.

Seine Unerfahrenheit in Schweden zeigte sich, als er sieben Minuten verlor, da er in einer Schneewehe feststeckte. In der Folge hievten drei Unfälle in Mexiko und Portugal viel Druck auf seine Schultern.

Eine reife Fahrt auf Rang drei in Argentinien brachte ihm wieder Vertrauen zurück, bevor seine Start-Stop-Saison mit einem Lichtmaschinen-Ausfall auf Sardinien und einem Reifenschaden in Polen weiterging. Daher kam er nicht über einen siebenten Rang hinaus.

Meeke startete seine 2014er-Saison mit einem Podestplatz in Monte Carlo

Nach sieben absolvierten Rallyes liegt Meeke auf Rang sieben der Weltmeisterschaft. Er konnte einige Male seinen Speed zeigen und er kann mit zwei Podestplätzen zufrieden sein. Seine Unerfahrenheit hat ihn aber immer wieder zurückgeworfen und kostete ihn wichtige Punkte. Er muss das in den Griff bekommen, wenn er sein unbestrittenes Potential in der zweiten Saisonhälfte zeigen will.

Höhepunkt:

Es gibt keine bessere Art in eine Debüt-Saison zu starten, als mit einem Podestplatz bei der tückischen Rallye Monte Carlo. Mit seiner angemessenen und selbstbewussten Herangehensweise lag er mit einer Ausnahme nach allen Prüfungen in den Top 3 und sein dritter Platz war hochverdient. Besonders, da er zuvor noch nie eine Rallye auf Michelins Winter-Reifen bestritten hatte.

Tiefpunkt:

Meekes Debüt bei der Mexiko-Rallye war zum Großteil zum Vergessen. Okay, zu Beginn des ersten Tages lag er auf Rang vier aber danach begannen die Dinge schief zu laufen, als er crashte. Nicht ein Mal, sondern zwei Mal. Der zweite Vorfall, der zu seiner Aufgabe führte, passierte live vor Millionen Zuschauern rund um die Welt, da er auf der Power-Stage am Ende der Rallye passierte. Oops.

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