FIA

Halbzeit-Report:
Juho Hänninen

Der heutige Halbzeit-Report konzentriert sich auf Hyundais Juho Hänninen, der in der bisherigen Saison ausgewählte Rennen bestritten hat:

Der Finne ist einer von drei Fahrern, die als Back-Up für Team-Leader Thierry Neuville vorgesehen sind. Seine Auftritte im brandneuen i20 WRC waren daher absichtlich sporadisch.

Er startete nur in vier der sieben Events. Damit war der Aufbau eines Momentums für den 32-Jährigen ein echtes Problem.

Mit einem Ausfall in Schweden begann seine Saison enttäuschend – vor allem, weil er zum Zeitpunkt der Aufgabe auf Rang sechs lag. Danach fehlte er in Mexiko, nicht gerade die ideale Vorbereitung für seinen nächsten Start in Portugal.

Der Schotterlauf wurde zu einem weiteren Test-Event für Hänninen. Mit einer Reihe von Reifenschäden, einer gebrochenen Antriebswelle und einem Einschlag in einen Baum schien sich alles gegen ihn verschworen zu haben. Vier Punkte waren seine enttäuschende Ausbeute.

Obwohl er in Argentinien wieder zuschauen musste, verbesserten sich bei den folgenden Rennen in Italien und Polen seine Auftritte. Er erzielte einige Bestzeiten und führte auf Sardinien kurz das Feld an.

Obwohl er in Italien einen Unfall hatte (siehe unten), war das Vertrauen, das Hänninen aus den „back-to-back“-Auftritten zog, in Polen mit einem sechsten Rang zu sehen.

Der Finne benötigte einige Zeit, um in Tritt zu kommen und seinen natürlichen Speed zeigen zu können, aber das war unter diesen Umständen zu erwarten.

Der echte Test für Hänninen kommt bei der Finnland-Rallye. Es ist sein Heim-Rennen und sein dritter Start in Folge. Man kann sicher sein, dass sich Hyundai einen starken Auftritt erwartet und die Fortschritte genau beobachtet.

Höhepunkt:

Hänninen wird sich gerne an die ersten vier Prüfungen der Rally Italia Sardinia erinnern. Okay, er profitierte von einer hinteren Startposition, aber er arbeitete hart, um eine Bestzeit auf WP3 zu erzielen und die Rallye zu diesem Zeitpunkt anzuführen. Es war eine Rallye, in welcher Hänninen und Neuville das volle Potential des i20 WRC zeigen konnten.

Tiefpunkt:

Das muss WP5 der Rally Italia Sardinia sein. Eine Rallye, die so viel versprochen hatte, endete abrupt. Im Kampf um die Spitze mit Teamkollege Neuville, konnte er sein Auto nicht auf der zerfurchten Straße halten und rutschte über eine Böschung. Sein i20 überschlug sich bei hoher Geschwindigkeit mehrmals und kam am Dach zu liegen. Rallye zu Ende.

Juho Hanninen gallery

More News