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Halbzeit-Report:
Elfyn Evans

Elfyn Evans ist der Fahrer der beim Halbzeit-Report auf WRC.com heute im Mittelpunkt steht:

Es kommt nicht jeden Tag vor, dass M-Sport-Boss Malcolm Wilson dir einen Ford Focus RS WRC zur Verfügung stellt und du in allen 13 Runden des WRC-Kalenders am Start bist. Aber genau das ist es, was Evans passiert ist. Der unerfahrene 25-Jährige weiß, dass er die Chance seines Lebens bekommen hat. Und er ist versessen darauf, das Beste daraus zu machen.

Nachdem er zuvor nur ein einziges Mal ein WR-Auto in einem Rennen gefahren hat, lässt Evans wissen, in dieser Saison gehe es vor allem darum, Rennen zu beenden und zu lernen. Erfahrung sammeln heißt das Zauberwort und Evans nimmt die Herausforderung an.

Er hat bisher mehr als einen soliden Job gemacht und hat viele mit seiner Einstellung und seinem Speed überrascht. Der sechste Platz beim Season-Opening bei der Rally Monte Carlo, war der bestmögliche Start 2014 und der vierte Platz zwei Monate später in Mexiko zeigte seinen großen Sprung nach vorne.

Evans' bestes Resultat in dieser Saison war bislang der vierte Platz bei der Rallye in Mexiko

Okay, Evans hat während der Saison auch Fehler gemacht – drei um genau zu sein, in Schweden, Portugal und Polen – aber bei zwei der drei Rennen, konnte er unter Rallye-2-Statuten wieder auf die Strecke zurückkehren und absolvierte die noch zu fahrenden Kilometer.

Für einen solch jungen Fahrer bewies Evans bisher beeindruckende Reife. Sollte er diese Leistungen auch in der zweiten Hälfte der Saison abliefern, werden noch mehr Leute auf ihn aufmerksam werden und sein Selbstvertrauen wird seine Geschwindigkeit noch weiter heben.

Um eine Saison zu bestreiten, die tatsächlich in den Köpfen bleibt, wird sich Evans bemühen müssen, seine derzeitigen 36 WM-Punkte auf den verbleibenden sechs Rallyes zu verdoppeln. Das wäre imposant.

Höhepunkt:
Sein vierter Platz in Mexiko. Sein Auftrag war es, die Strecke kennenzulernen, alle Stages zu beenden und das Auto sicher ins Ziel zu bringen. Er hat all dies getan und einen Podiums-Platz nur haarscharf verpasst. das war eine hervorragende Performance in seinem erst vierten Ausritt in einem WR-Auto.

Tiefpunkt:
Die Rallye Schweden war seine Jungfernfahrt auf Schnee und er hatte eigentlich bis zur letzten Stage einen bewundernswerten Job gemacht. Irgendwie brachte er es aber zustande seinen Fiesta auf die Seite zu kippen und das verhinderte, dass Evans die zweite Rallye der Saison beenden konnte - und das bei einem Event, das berüchtigt für seine Spezialisierung ist. So weit zu kommen und so knapp vor dem Ziel auszuscheiden, war eine bittere Pille.

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