FIA

Der Toyota GT86 debütiert
bei der Deutschland-Rallye

Toyotas neuer GT86 CS-R3 Rally-Bolide wird im August bei der ADAC Rallye Deutschland erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Die frühere Weltmeisterin Isolde Holderied wird bei den Sonderprüfungen in Trier, wo der Wagen als "Zero Car" vor dem Feld zum Einsatz kommt, hinter dem Lenkrad sitzen.

Holderied wurde von der Toyota Motorsport GmbH (TMG) beauftragt, das Auto zu testen. Derzeit ist es nur ein Prototyp. Bis er für WRC-Events geeignet ist, muss er noch einige Änderungen über sich ergehen lassen.

TMG-Ingenieur Nico Ehlert: "Das sind aufregende Neuigkeiten für TMG und ich hoffe, auch für den Rallyesport im Allgemeinen."

"Ein neues Rallye-Auto mit Hinterradantrieb erstmals zu sehen, ist immer ein Spektakel. Es ist aber wichtig, darauf hinzuweisen, dass der GT86 CS-R3 von Isolde noch nicht das Endprodukt ist. Wir brauchen die Daten der Deutschland-Rallye, um das Entwicklungsprogramm zu finalisieren."

So wird der GT86 ausschauen, wenn sich Holderied hinter das Lenkrad schwingt

"Der Start in Deutschland ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des GT86 CS-R3. Für künftige Käufer ist es ein wichtiger Hinweis auf die fortschreitende Entwicklung des Projekts. Wir testen unseren Prototypen in der Öffentlichkeit. Das zeigt, wie viel Vertrauen wir in dieses Projekt haben."

"Die Nachfrage nach unserem Boliden ist höher, als wir erwartet haben. Wir freuen uns schon auf das Feedback von den Konsumenten und den Fans in Trier."

Der G86 CS-R3 wird ab dem ersten Quartal 2015 für private Käufer und Toyota-Händler verfügbar sein.

TMG testet auch ein Yaris World Rally Car. Dies heizt die Spekulationen um eine Rückkehr von Toyota in die WRC an. In den 90er-Jahren gewann Toyota vier Fahrer- und drei Marken-WM-Titel.

Im Jänner gab Toyoto-Präsident Akio Toyoda zu, dass das Unternehmen gerne wieder in die WRC zurückkehren würde. Ein genaues Datum, wann diese Rückkehr erfolgen soll, gab er aber nicht bekannt.

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