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Wer ist dein liebster
"fliegender Finne"?

Fliegende Finnen!

Wer ist dein Favorit?

Finnland hat einige der erfolgreichsten und spektakulärsten Fahrer in der Geschichte der FIA-World-Rallye-Championship hervorgebracht.

"Fliegender Finne"?

Fahrer, die ihre Fähigkeiten auf Finnlands welligen Schotterstraßen perfektioniert haben, konnten nicht weniger als 14 Mal den Weltmeistertitel für sich entscheiden. Damit ist Finnland das erfolgreichste Land, das jemals an der Serie teilgenommen hat.

Vor der Neste Rally Finland ( vom 31. Juli bis 3, August) wollen wir wissen, wer dein Lieblings-Fahrer aus Finnland ist. Wir haben die sechs Kandidaten anhand der Anzahl der WRC-Siege, die sie in ihrer Karriere erzielen konnten, ausgewählt.

Klicke auf die Links auf der rechten Seite, um deinen Favoriten zu wählen.

Wenn dein Lieblingsfahrer auf der Liste noch fehlt, gehe einfach auf die offizielle WRC-Facebook-Seite und erzähle uns, welcher Fahrer noch fehlt und warum. Wir freuen uns auf deine Nachricht.

Folgende, finnische Kandidaten stehen zur Auswahl:

Markku Alen

129 WRC-Starts
19 WRC-Siege
821 Etappensiege

Wenn man bedankt, dass Alen die meiste Zeit seiner Karrriere für das domierende Lancia-Team fuhr, ist es erstaunlich, dass er es nie schaffte, einen FIA WRC-Fahrer-WM-Titel zu holen. Er gewann zwar den FIA Cup der Fahrer 1978, dieser Titel hat jedoch nicht dasselbe Ansehen.

Alen war einer der schnellsten Fahrer seiner Generation und schaffte es mit am Besten, die lauten Gp B-Autos, die in jeder Kurve bei halsbrecherischen Geschwindigkeiten ausbrechen wollten, zu zähmen.

Der Umstand, dass er in fünf der sieben Jahre, die er für Lancia bestritt, in den Top Drei der Fahrerwertung beendete, zeigt, wie konstant er fuhr. Aber er hätte sich wenigstens einmal mit der Weltmeisterkrone belohnen sollen.

Marcus Grönholm

152 WRC-Starts
30 WRC-Siege
542 Etappensiege

Grönholm war der schnellster Landwirt, der je die WRC zierte. Wenn er nicht gerade auf seinem Traktor saß und die Ernte auf seinen Feldern einfuhr, gewann der symphatische Finne Rallye und WM-Titel - einen im Jahre 2000 und einen 2002.

Die Verbindung zwischen Grönholm und Peugeot war unglaublich stark. Auch wenn er Probleme damit hatte, seinen mächtigen Körper hinter das Lenkrad des kleinen 206 WRC zu quetschen, war er dennoch für lange Zeit der schnellste Fahrer des Feldes - was besonders beeindruckend war, da er gegen Leute wie Colin McRae, Tommi Mäkinen und Carlos Sainz fuhr.

Er hätte wohl nach seinem Wechsel zu Ford noch mehr Titel gewonnen - aber ein gewissern Sebastien Loeb wusste dies zu verhindern.

Mikko Hirvonen

152 WRC-Stars
15 WRC-Siege
258 Etappensiege

Wenn er zurücktritt, wird Hirvonen auf seine WRC-Bilanz blicken und ziemlich zufrieden sein. Warum? Weil es ihm gelungen ist, 15 Rallyes in einer Zeit, als der Sport komplett von Sebastien Loeb dominiert wurde, zu gewinnen.

Auch nur die geringste Chance gegen den neunfachen Weltmeister zu haben, ist schon alleine ein Kunststück. Aber Hirvonen gelang es beinahe, noch einen Schritt weiterzugehen. Es gelang ihm, an einen Punkt zu kommen, an dem er Loeb bei der WM 2009 nach einem stürmischen Saisonende in seinem Ford Foucs WRC schlagen konnte.

Hirvonen hat vielleicht noch keinen Titel gewonnen, aber an diesem Tag zeigte er, dass der Die Fähigkeiten hat, einer der spektakulärsten Fahrer der modernen Ära zu sein.

Juha Kankkunen

162 WRC-Siege
23 WRC-Siege
700 Etappen-Siege

Kankkunen war einer der vielseitigsten Fahrer Finnlands. Er war dafür bekannt, alles aus den vielen verschiedenen Autos, die er fuhr, herauszuholen. Das belegt die Tatasache, dass er drei seiner vier WM-Titel mit verschiedenen Autos eingefahren hat: Peugeot, Lancia und Toyota.

Kankkunen zeigte immer eine feste Entschlossenheit im Cockpit. Er ging nur mit einem Ziel an den Start: Dem Sieg. 700 schnellste Etappenzeiten sprechen für sich und unterstreichen seine Fähigkeiten.

Er war nicht leicht zu besiegen. Und wenn, dann sah man ihm die Enttäuschung meist nicht an. Er kletterte einfach aus seinem Auto, zündete sich eine Zigarette an, und lächelte. Das war Kankkunens einzigartiger Stil.

Hannu Mikkola

123 WRC-Starts
18 WRC-Siege
654 Etappen-Siege

Er war der erste, der den Spitznamen "Flying Finn" verpasst bekam und es ist nicht schwer zu erkennen, warum. Sein Speed war der Maßstab über viele Jahre. Und das zu einem Zeitpunkt, als die WRC voller talentierter Fahrer und starker Teams war.

Die Tatsache, dass Audi ihn als Speerspitze der Quattro-Entwicklung engagierte, war ein großes Kompliment für ihn. Mit Mikkola am Steuer schaffte es der Quattro über Nacht zur Legende und Mikkola holte seinen ersten und einzigen WM-Titel mit Audi im Jahr 1983.

Unglücklicherweise reichte es nur zu einem einzigen Titel. Ein Fahrer mit seinem Talent hätte mehr verdient gehabt. Doch in einer Statistik bleibt er wohl für immer uneinholbar: Er gewann seine Heim-Rallye sieben Mal.

Tommi Mäkinen

139 WRC-Starts
24 WRC-Siege
362 Etappen-Siege

Mäkinens WRC-Karriere als Werksfahrer war ziemlich kurz. Doch er hat in diesen neun Jahren sehr viel erreicht - nämlich vier Weltmeistertitel und unzählige Rallye-Siege.

Mäkinens Zusammenarbeit mit Mitsubishi war höchst erfolgreich und auch die Entwicklung einer völlig neuen WR-Auto-Technologie hinderte ihn nicht daran, von 1996 bis 1999 vier Titel zu holen. Und das in einem Lancer, der nach alten Gp A Regeln gebaut wurde. Mäkinen wusste, wie man fährt - ganz unabhängig von der Technologie der Autos.

Eines der liebenswertesten Dinge über Mäkinen war, dass er um jeden Preis den Sieg wollte. Nur bei 40,3% der Rallyes, an denen er teilnahm, sah er auch das Ziel. Das heißt: Wenn er nicht gewann, verunfallte er beim Versuch, zu gewinnen.

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