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Ogier zeigt
Monte-Magie

Sebastien Ogier startet Titelverteidigung mit Stil

Sebastien Ogier
Sebastien Ogier

Der VW-Fahrer gewann sieben von 15  Wertungsprüfungen und sicherte sich mit 51 Sekunden Vorsprung vor dem Privatfahrer Bryan Bouffer den Gesamtsieg.

Aber Ogier musste die gesamte Erfahrung eines Weltmeisters einsetzen, um am Ende ganz oben zu stehen, nachdem er am ersten Tag einen Albtraum erlebte.

Als erster Starter bekam er es mit sehr harten Witterungsbedingungen zu tun und eine Kollision mit einer Brücke machte seine Aufgabe auch nicht unbedingt leichter. Zur Hälfte des ersten Tages lag er nur auf Platz neun.

Am zweiten Tag schlug er zurück und holte sich die Führung, die er nicht mehr abgeben sollte. Am Ende kann er sich über seinen ersten Gesamtsieg bei der Rallye von Monte Carlo freuen.

"Es war ein hartes Wochenende", sagte der Franzose. "Ich wusste, dass der Sieg noch möglich war, als ich am ersten Tag viel Zeit verlor. Aber jetzt bin ich glücklich, dass die Rallye vorbei ist."

Bryan Bouffier
Bryan Bouffier

Bouffier beeindruckte mit seiner sicheren Fahrt und landete mit seinem Ford Fiesta RS WRC auf dem zweiten Platz. Der Franzose lag sieben Etappen lang in Führung, gab diese aber nach einem Dreher auf der neunten Wertungsprüfung an Ogier ab.

Kris Meeke von Citroen komplettierte die Top-Drei und war nach 15 Wertungsprüfungen nur 35 Sekunden langsamer als Bouffier. Der Brite lieferte sich zu Beginn einen harten Kampf mit Robert Kubica, der Druck nahm aber ab, als der Ex-Formel-1-Fahrer auf WP9 in einen Graben raste.

"Es war wirklich verrückt", sagte Meeke. "Wenn ich diese Rallye ohne Fehler beenden kann, dann glaube ich, dass ich es überall schaffen kann."

Mads Ostberg vervollständigt ein denkwürdiges Wochenende für Citroen mit seinem vierten Platz in der Gesamtwertung. Er lag am Ende weniger als eine Minute hinter Meeke. Jari-Matti Latvala wurde in seinem VW Polo Fünfter.

Kris Meeke
Kris Meeke

Der Finne erwischte keinen guten Start, nachdem er am ersten Tag mit einem Reifenschaden stehenbleiben musste, beendete die Rallye aber mit dem Punktemaximum der Power Stage.

Mit Elfyn Evans beendete ein weiterer aufstrebender Debütant die Rallye Monte Carlo auf Rang sechs.

Andreas Mikkelsen landete als letzter Werksfahrer auf Platz sieben, während Privatfahrer Jaroslav Melicharek die Top-Acht in seinem Ford Fiesta RS WRC komplettierte.

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