FIA

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Debütanten in Monte Carlo
Teil eins

Gleich sieben Top-Fahrer traten bei der Rallye Monte Carlo in neuen Autos an. Einigen erging es dabei besser, anderen weniger gut. WRC.com nimmt die Debütanten unter die Lupe:

Thierry Neuville (Hyundai i20 WRC)

Es wurde eine Menge erwartet, von dem Mann, der sich in der Vorsaison den Vizeweltmeistertitel sichern konnte. Aber für den Belgier endete die Rallye bereits nach sieben Kilometern wegen eines Crashes mit einem Telegrafenmasten. Es war eine enttäuschende Erfahrung für Neuville und das Hyundai-Team, dem damit wichtige Kilometer und Erfahrungen mit dem neuen Auto verwehrt blieben.

Mikko Hirvonen (Ford Fiesta RS WRC)

Für den Finnen war das eine Rallye zum vergessen. Er kam nie wirklich ins Rennen und kämpfte damit, in seinem M-Sport Ford Fiesta RS die nötige Sicherheit zu bekommen. Hirvonen konnte zwar seinen weniger erfahrenen Teamkollegen Elfyn Evans auf WP13 überholen, aber auf der letzten Wertungsprüfung musste er seinen Wagen mit defekter Lichtmaschine abstellen. Damit war ein enttäuschendes Wochenende besiegelt.

Kris Meeke (Citroen DS3 WRC)

Mit einer starken Performance fuhr der Brite bei seinem Debüt als Vollzeit-Citroen-Pilot direkt auf das Podium. Meeke hielt sich, mit Außnahme einer Wertungsprüfung, konsequent in den Top-3, was beachtlich ist, weil er vor dem Rallye-Start nie mit den Winterreifen von Michelin gefahren war. Ein großartiger Start in die Saison 2014.

Robert Kubica (Ford Fiesta RS WRC)

Der Pole hatte verraten, dass er sich für diese Saison das Ziel gesetzt hat, eine Stage zu gewinnen. Überraschenderweise brannte er gleich auf den ersten beiden Wertungsprüfungen die Bestzeit auf den Asphalt. Ok, er schied zwar am zweiten Tag nach einem Crash aus, doch bis dahin konnte er zeigen, was in ihm steckt. Er wird aus seinen Fehlern lernen und auch in den weiteren Asphalt-Rallyes wettbewerbsfähig sein.