FIA

Hirvonen: Wir müssen
vorsichtig sein

Der zweifache Schweden-Rallye-Sieger Mikko Hirvonen fürchtet vor dem Event nächste Woche, den hohen Spike-Reifen-Verschleiß aufgrund des weichen Schnees.

Nach einem milden Start ins Jahr 2014 gab es in dieser Woche heftigen Schneefall im Gebiet von Varmland. Eis gibt es aber nur wenig.

Der Verschleiß der Stahlstifte an den Spike-Reifen könnte ein Thema sein, Schotterrillen könnten zum Vorschein kommen und den Grip verringern.

"Ich denke, es sind etwa 40 cm Schnee, also haben wir gute Winterbedingungen", sagt Hirvonen. "Aber darunter ist nicht viel Eis, wenn es so bleibt, wird es ziemlich tough für die Reifen."

Hirvonen, Sieger der Schweden-Rallye 2010 und 2011, tankte bei einem 450 km langen Test mit seinem Ford Fiesta RS im nordschwedischen Kall Selbstvertrauen. Für den Finnen war es der erste Test auf losem Untergrund, seit er von Citroen zu M-Sport zurückkehrte.

"Der Fiesta fühlte sich nicht sonderlich anders an, im Vergleich zu früher. Er war auf schnellen Wertungsprüfungen immer gut, das war immer eine unserer Stärken und das fühlt sich noch immer so an."

"Die Straßen in Kall waren gut und es war die perfekte Vorbereitung um die Pace und das Feeling zu finden", erklärt Hirvonen gegenüber WRC.com.

Er musste beim Saisonauftakt in Monte Carlo auf der letzten WP aufgeben und meinte, es sei schwierige gewesen, sich bei diesen Bedingungen wieder im Fiesta zu akklimatisieren.

"Ich glaube, ich war in Monte Carlo ein wenig verloren", sagt Hirvonen. "Das Auto fühlte sich beim Testen gut an und ich war happy, aber nach zwei Tagen bei trockenen Verhältnissen und gutem Grip, waren die Bedingungen am letzten Tag völlig anders."

"Es war schwierig, die richtige Pace zu finden. Hoffentlich funktioniert es in Schweden besser", fügt er hinzu.