FIA

Eine gut bestückte Leistung

Die Performance der Spikes die von den WRC-Crews bei der Schweden-Rallye verwendet wurde hat die Hersteller Michelin und Pirelli beeindruckt.

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Bei milderen Temperaturen als üblich machte der FIA World Rallye Championship in Schweden zu schaffen. Durch den schmelzenden Schnee und das schmelzende Eis kam Schlamm und Schotter zum Vorschein, weshalb es viele Bedenken hinsichtlich des Grips gab.

Vor dem Bewerb erklärte der spätere Sieger Jari-Matti Latvala seine Bedenken: "Der Schotter kommt durch den Schnee und das Eis und bringt guten Grip, aber gleichzeitig werden die Reifen sehr schnell zerstört und die Spikes kommen heraus."

Die Ängste um die Leistung der Reifen waren aber weitestgehend unbegründet und Michelin sowie Pirelli haben ihre Schlussfolgerungen daraus gezogen.

Jacques Morelli, der Manager von Pirellis Michelin-Rallye-Programm sagte: "Aufgrund der generellen Beschaffenheit der Strecken waren die Spikes-Reifen absolut notwendig. Das heißt, dass die Bedingungen aggressiver waren, als erwartet und dass die Fahrer einen großen Anteil ihrer Spikes hätten verlieren können, aber das ist nicht passiert."

Morelli glaubt, dass die beeindruckende Performance des Michelin X-ice North 2 Spikesreifen an der Technologie liegt, mit der die Spikes in den Gummi eingearbeitet werden.

"Die diesjährigen Spikesreifen verloren zehn Mal weniger Spikes als die Reifen bei vergleichbaren Bedingungen es taten", eerklärt Morelli. "Der Verklebungsprozess, den wir entwickelt haben, hilft, die Spikes in den Profilblöcken zu bleiben - auch wenn die Reifen auf steinigem Untergrund verwendet werden."

Pirelli stattete Henning Solbergs Ford Fiesta RS WRC mit seinem "Sottozero" aus. Damit rüstete der italienische Hersteller erstmals ein WRC-Auto seit 2010 aus.

Reifeningenieur Matteo Braga sagte: "Wir waren sehr glücklich mit der Qualität der Spikes. Wir haben keine Probleme damit gehabt und das war sehr zufriedenstellend."