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Mikkelsen: Meine Beine
haben gezittert

Andreas Mikkelsen gibt zu, dass die Nerven ihm in Schweden beim Kampf mit Jari-Matti Latvala einen Streich spielten.

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Der Norweger schaffte seinen ersten Podestplatz in der WRC, nachdem er das ganze Wochenende über seinem Teamkollegen Jari-Matti Latvala auf den Fersen war. Mikkelsen hatte aber eine unruhige Nacht, vor dem gestrigen Schlusstag, in den er 3,6 Sekunden hinter Latvala ging.

"Vor der letzten Stage war es nicht so arg, aber in der Nacht davor", sagt Mikkelsen. "Ich bin vier oder fünf Mal aufgewacht, weil ich über verschiedene Situationen nachgedacht habe. Und in der letzten Sektion, der Skipiste, war es schrecklich. Meine Beine haben gezittert, weil es der schwierigste Abschnitt der ganzen Rallye war. Ich bin es sehr behutsam angegangen."

Der Norweger fokussierte sich darauf, seine Aufregung in Zaum zu halten. Er glaubt aber, er habe seine Emotionen immer unter Kontrolle gehabt.

"Ich bin sehr glücklich mit meiner Performance. Ich bin nie an den Punkt gekommen, wo ich gesagt hätte,  'lass uns alles geben und auf das Beste hoffen'. Ich habe meine Pace kontrolliert und kleine Risiken genommen wo ich musste und bin auf Nummer sicher gegangen, wo ich konnte. Ich bin damit zufrieden, wie ich das gemanaged habe."

"Am Start der Rallye wollte ich wirklich ein gutes Resultat und ich wußte, dass die Schweden-Rallye eine meiner stärksten Events ist, auch wenn ich seit 2008 hier nicht mehr in einem World Rally Car gefahren bin. Ich habe mir das erhofft und ich wußte, mit einem perfekten Wochenende kann ich aufs Podium fahren", fügte Mikkeslen hinzu.