FIA

Neue Stages
bei Polen-Rallye

Jene Fahrer, die beim letzten WRC-Stopp in Polen vor rund fünf Jahren bereits mit von der Partie waren, profitieren davon nur bedingt.

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Nur eine der 23 Wertungsprüfungen verläuft entlang der selben Route wie im Jahr 2009, als Mikko Hirvonen gewann.

Der Finne ist einer von sieben Fahrern, die bereits 2009 mit dabei waren und auch von 26. bis 29. Juni 2014, beim siebenten WM-Rennen, dabei sein könnten.

Die sieben anderen sind Jari-Matti Latvala, Sebastien Ogier, Mads Ostberg, Andreas Mikkelsen, Martin Prokop und Dani Sordo, sofern Hyundai ihn für die diesjährige Polen-Rallye nominiert.

"Für die diesjährige Auflage haben wir viele neue Wertungsprüfungen designt und einige bestehende verändert", erklärt Rennleiter Jaroslaw Noworol am Montag. "Lediglich eine Prüfung führt die Piloten über die selbe Route wie 2009, als die Rally Poland zum letzten Mal im WRC-Kalender aufschien.

Der neuen Streckenführung mangelt es nicht an spektakulären Sprüngen und schnellen, technischen Passagen auf hartem Schotter", fügt Noworol hinzu.

Die Rallye schlägt ihre Zelte in Mikolajki, unweit der Masurische Seenplatte im Norden des Landes auf. Dort befindet sich dann nicht nur der Service Park, auch eine Super Special Stage wird dort an jedem der vier Renntage abgehalten.

Mikko Hirvonen und Jarmo Lehtinen feiern ihren Sieg bei der Polen-Rallye 2009

Erstmals in der WRC-Geschichte werden ab Freitag insgesamt vier Wertungsprüfungen, sowie eine Remote-Servicestelle im benachbarten Litauen abgehalten. Die neue, 35 Kilometer lange, Goldap-Prüfung führt den WRC-Tross am Samstag auch nahe an die russische Enklave Kaliningrad.

Interessant ist auch, dass beim erstmaligen Abstecher nach Litauen auch erstmals zwei Zeitzonen durchfahren werden.

Das viertägige Event, die zweitälteste Rallye der Welt, führt die Piloten über 1699 Kilometer, von denen knapp 360 Kilometer gegen die Uhr gefahren werden.