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Petter: Ich hätte es mit
Henning aufnehmen sollen

Nachdem Petter Solberg seinem älteren Bruder Henning bei der Schweden-Rallye zugesehen hat, ärgerte er sich, nicht selbst in einem World Rally Car an den Start gegangen zu sein.

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Stattdessen nahm Petter, 2003 WRC-Weltmeister, die historische Rallye in einem Ford Escort Mk2 mit seiner Frau Pernilla als Co-Pilotin in Angriff.

Die Solbergs gewannen diese Klasse 2013 und konnten ihren Triumph heuer wiederholen. Mit 41,9 Sekunden setzte sich das Paar vor dem Schweden Arne Rädström in einem Volvo 242.

"Es hat Spaß gemacht. Statt eines netten Abendessens habe ich meine Frau in ein Rallye-Auto ausgeführt", scherzte Petter gegenüber wrc.com. "Es ist großartig bei so einer fantastischen Rallye zu fahren - auch wenn die Bedingungen heuer sehr speziell waren. Rädström war sehr schnell, aber es muss ja auch Wettkampf herrschen, wenn es Spaß machen soll. Er hat hart gearbeitet und das war großartig."

Solberg musste aber zugeben, dass es ihn neidisch machte, als sein Bruder den siebten Platz holte.

"Natürlich habe ich die WRC vermisst", sagte Petter, dessen eigenes Citroen C4 World Rally Car während des Rallye-Wochenendes zur Ansicht in einem Geschäft in Torsby ausgestellt war.

"Henning hat einen richtig guten Job gemacht, vor allem wenn man bedenkt, dass er ein Jahr lang in keinem World Rally Car gesessen war. Ich dachte, es war ein bisschen seltsam, dass er so schnell war, nach dieser langen Pause. Dann dachte ich an mich selbst, verdammt noch mal, ich hätte es selbst probieren sollen."