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Unter genauer Beobachtung
Sebastien Ogier

Der regierende Champion hatte einen schweren Start in die neue Saison, zumindest wenn man von seinen Erwartungen ausgeht.

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Nach zwei gefahrenen Rallyes steht der Name Ogier nicht an der Spitze der Fahrer-Weltmeisterschaft, sondern jener von seinem Teamkollegen Jari-Matti Latvala.

Das wird den Franzosen stören. Wir glauben, dass die Schotter-Etappen in Mexiko Ogier dabei helfen können, dass er wieder die Spitze erklimmt.

Und das sind die Gründe dafür:

1. Ein Anführer, kein Verfolger:

Es gibt keine Zweifel daran, dass Ogier nicht davon begeistert ist, dass sein Teamkollege Latvala fünf Punkte mehr am Konto hat als er.

Untypisch für ihn kam der Franzose in den ersten zwei Rallyes schon öfters von der Strecke ab und crashte in der ersten Kurve der ersten Etappe in Monte Carlo und verlor mehr als vier Minuten in Schweden, da er in einer Schneebank feststeckte.

Er wird alles daran setzen, um dieser Serie ein Ende zu setzen und Mexiko als Führender zu verlassen und Latvala zum Verfolger zu machen.

2. Die vorherige Form schafft Selbstvertrauen:

Ogier hat die Mexiko-Rallye 2013 gewonnen und vermeidet mit Vorliebe Ärger auf Schotter-Straßen.

Er fuhr die Konkurrenz im Vorjahr in Grund und Boden und lag am Ende 3 Minuten und 26 Sekunden vor seinem Citroen-Rivalen Mikko Hirvonen. Ein Jahr davor beendete er das Event als hervorragender Achter in einem S2000 Skoda Fabia.

Diese beiden Resultate werden Ogier viel Selbstvertrauen geben.

3. Ein Name für sich:

Die Mexiko-Rallye war nicht nur freundlich zu Ogier in Vierradantrieb-Autos. Das Event lag ihm auch 2008, als er in einem Zweiradantrieb-Citroen C2 S1600 daran teilnahm.

Die Rallye war damals Teil der FIA Junior WRC und der aufstrebende Ogier drückte dieser Serie damals seinen Stempel auf.

Er gewann die JWRC-Kategorie im Eiltempo und verwunderte so einige, als er Gesamt-Achter wurde. Es war eine bemerkenswerte Leistung auf dem Weg zum JWRC-Titel.

4. Perfekte Vorbereitung:

Die Rallye in Mexiko steht für Hitze, Staub und eine kräftezehrende Höhenlage. Die Fahrer müssen also bestens austrainiert sein und an ihre physischen Grenzen gehen, um ein positives Resultat einfahren zu können.

Ogier weiß das und hat deshalb gemeinsam mit seinem Trainer ein paar extra Fitness-Sessions zwischen Schweden und Mexiko eingelegt, um sicherzustellen, dass sein Körper für den harten WM-Kampf bereit ist.

Der 17-fache WRC-Sieger flog auch bereits früh nach Mexiko, um sich zu akklimatisieren. Ein kluger Schachzug.