FIA

Mexiko-Countdown:
Magic Moments

Die Mexiko-Rallye steht zwar erst seit der letzten Dekade im WRC-Kalender, aber auch in dieser Zeit ereigneten sich dramatische und aufregende Anekdoten. Hier einige Beispiele, warum die Mexiko-Rallye über die Jahre in Erinnerung blieb:

2004: Solberg wird alleine gelassen

Als regierender Champion fuhr Petter Solberg bei der ersten Rally Mexiko 2004. Er sah die Schotter-Etappen zuvor nie, das hielt ihn aber nicht davon ab, gleich einmal die Führung zu übernehmen.

Alles lief bestens bis der Norweger durch den Service-Eingang am ersten Tag fahren wollte. Unerklärlicherweise verlor sein Subaru Impreza WRC die gesamte Batterie-Power weshalb er mit seinem Co-Piloten Phil Mills das Auto über die Rampe hinauf schieben musste.

Es war echte Knochenarbeit und es dauerte nicht lange bis ein paar Zaungäste dem Duo zur Hilfe eilte. Das ist allerdings verobten, weshalb sie eine 5-Minuten-Strafe aufgebrummt bekamen.

Ihre Siegchancen waren dahin, aber ihr Drama machte Schlagzeilen auf der ganzen Welt.

2013: Ogier steht vor einem verschlossenen Tor

Sebastien Ogier wird auf vielen Orten der Welt verehrt. Doch jene Dinge, die sich bei der Rallye in Mexiko 2013 zutrugen waren wohl ein Indiz dafür, dass er in Mexiko keinen Fanklub hat.

Komfortabel in Führung liegend nahm Ogier die Otates-Etappe in Angriff. Er wollte seinen Vorsprung ausbauen, doch plötzlich schlossen Einheimische vor ihm ein Tor.

Es war ein bewusster Versuch, Ogier zu sabotieren und die Organisatoren hatten nichts davon. Sie schrieben Ogier die Zeit gut und er konnte weiter zum Sieg fahren.

2004: Ein Karneval für die Stars und die Autos

Als die WRC den Austragungsort Leon 2004 zum ersten Mal erreichte, wurden die Teams und Fahrer mit einer Explosion an Musik und Farben von den leidenschaftlichen Einheimischen begrüßt.

Die Straßen waren gefüllt mit Menschen, die einen Blick auf ihre Helden erhaschen wollten. Die WRC hat so etwas noch nie zuvor erlebt.

Die Begeisterung hat nicht nachgelassen und die Organisatoren erwarten heuer bis zu 400.000 Zuschauer bei dieser Rallye. Sebastien Ogier sagte: "Der Start in Guanjuato ist eine fantastische Erfahrung. Durch enge Straßen, Tunnel und vorbei an tausenden Fans, die dich anfeuern. Da hat man Gänsehaut!"