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Citroen stärkt Meeke nach Aus
in Deutschland den Rücken

Citroen-Racing-Boss Yves Matton steht hinter seinem Fahrer Kris Meeke und glaubt, trotz dessen Ausscheiden bei der ADAC Rallye Deutschland, dass dieser bald seinen ersten Sieg in der WRC einfahren wird.

Meeke kam dem erneut dominanten VW-Duo Sebastien Ogier und Jari-Matti Latvala in Deutschland am nähesten.

Matton: "Auf der einen Seite sind wir enttäuscht - wir haben geführt und waren auf dem Weg unseren Erfolgslauf in Deutschland auszubauen - andererseits hat Kris das gesamte Wochenende über einen wunderbaren Job gemacht und kam seinem ersten Sieg näher und näher. Okay, jetzt brauchen wir ein bisschen Zeit um die Niederlage zu akzeptieren, aber ich bin sehr froh und, was die Zukunft betrifft, äußerst positiv gestimmt. Vor allem in Hinblick auf Australien."

Matton: "Es war nur ein kleiner Fehler"

Matton verneinte, dass Meeke's Crash eine mögliche Vertragsverlängerung beim Team Citroen Total Abu Dhabi nach der laufenden Saison beeinflussen würde. "Das ändert gar nichts. Im vergangenen Jahr beging er in den entscheidenden Momenten einiger Rallyes auch Fehler und ich verpflichtete ihn. Ich schaue nur darauf, was er während der Rallyes tut und am vergangenen Wochenende war ich sehr angetan. Es war nur ein kleiner Fehler, aber er kommt der Sache, seine erste Rallye zu gewinnen, immer näher."

Meeke machte eine falsche Pace-Note für den Crash verantwortlich und tröstete sich mit der Pace, die er bis dahin gezeigt hatte. Er sagte: "Als wir hörten, dass Jari-Matti gestoppt hat, hat uns das nicht beeinflusst. Ich fühlte mich gut und ging auch in die nächste Prüfung mit der selben Einstellung. In dieser war meine erste Pace-Note leider ein bisschen optimistisch. Wir hatten "flat-right tightens" geschrieben und die Kurve machte aber ganz ordentlich zu. Ich untersteuerte, touchierte mit der Front-Karosserie und demolierte den Reifen. Beim nächsten großen Bremsmanöver brach das Auto dann aus, der Hinterreiffen schlug in die Wand ein, was die hintere Aufhängung beschädigte. Es war kein Schlamm auf der Straße, es hat mich einfach erwischt."

"Es ist frustrierend und enttäuschend, gerade weil es so ein großer Schritt vorwärts hätte sein können. Nicht nur für mich, sondern auch für das Team, das seinen Siege-Rekord in Deutschland ausbauen hätte können. Aber so ist das Leben und wir können viel Positives daraus mitnehmen, ich muss den Kopf nach oben nehmen. Ich habe mich in den vergangenen drei bis vier Rallyes stark verbessert, sodass ich nach so einem Fehler vermutlich frustriert und emotional sein sollte. Ok ich bin frustriert, aber nicht emotional. Ich werde es akzeptieren und weiter vorwärts schreiten. Das ist es, was wir tun müssen. Ich bin fest entschlossen weiterzumachen, bis ich eines Tages eine Rallye gewinne. Das ist es, was ich will."

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