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Belgische Fans
trieben Neuville an

Laut Thierry Neuville brachten die Fans aus seinem Heimatland Belgien die nötige Motivation für seinen ersten WRC-Sieg bei der ADAC Rallye Deutschland am Sonntag (24. August).

Neuville betrachtet den deutschen Lauf zur FIA World Rally Championship als sein Heimrennen und wurde von euphorischen Belgiern in Empfang genommen, nachdem er die abschließende Power-Stage am Sonntag absolviert hatte.

"Wenn man sich während einer Etappe umsah, erblickte man überall belgische Fahnen und Fans", sagte er. "Es bot eine großartige Atmosphäre, vor so vielen Zuschauern zu fahren. Speziell wegen der Nähe zu meiner Heimat, da ich 80 Kilometer von Trier entfernt geboren wurde."

Nummer eins - Thierry Neuville springt vor Freude am Podium herum

Neuville schaffte am Finaltag den Sprung von Platz drei an die Spitze, nachdem zuerst Jari-Matti Latvala und anschließend Kris Meeke in Führung liegend verunfallten. Sein Triumph war auch der erste WRC-Sieg für Hyundai und ist angesichts dessen, dass er seinen i20 nach einem sechsfachen Überschlag beim Shakedown fast komplett zerstörte, noch bemerkenswerter.

"Ich denke, es wird eine Weile dauern, bis wir realisieren, was wir getan und erreicht haben. Ich wusste, dass es schwierig wird, weil unsere Konkurrenten auf Asphalt sehr stark sind, aber unser Wochenende war einfach großartig."

"Am Samstag habe ich viel Druck und trotzdem keine Fehler gemacht, das Auto auf der Straße und auf einer sauberen Linie gehalten. Außerdem haben wir gute Entscheidungen bei der Reifenauswahl getroffen, weil wir über ausgezeichnete Wetterinformationen verfügten. Ich finde es natürlich schade für Kris und Jari-Matti, dass sie die Fehler gemacht haben", ergänzte er.

Die Mechaniker arbeiteten 18 Stunden an Neuvilles Wagen, um ihn nach seinem Überschlag den Start zu ermöglichen. Erst nachdem er die Aufnahmen des Unfalls sah, realisierte er dessen Ausmaß.

"Als ich im Nachhinein das Video sah, habe ich gemerkt, wie viel Glück wir hatten. Im Auto fühlte es sich eigentlich nicht so hart an. Aber dann habe ich die Bilder gesehen und mir gedacht: 'Ich bin glücklich, an der Startlinie zu stehen'. Vielleicht hat sich nach dem sechsfachen Überschlag - so einen habe ich noch nie gemacht - in meinem Kopf alles wieder an der richtigen Stelle befunden!", sagte er.

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