FIA

Hyundai bleibt nach Sieg
in Deutschland fokussiert

Trotz des überraschenden Doppelsieges bei der ADAC Rallye Deutschland erklärt Hyundai Motorsport, dass noch viel Arbeit nötig ist, um den i20 WRC weiterzuentwickeln.

Thierry Neuville sorgte am Sonntag für den Premierensieg der Koreaner in der WRC, gefolgt von seinen Teamkollegen Dani Sordo.

Das Hyundai-Duo profitierte dabei von den Ausfällen von Sebastien Ogier, Jari-Matti Latvala und Kris Meeke, die Pace des Belgiers und des Spaniers war über die gesamte Rallye aber stark und beeindruckte so manchen im WRC-Servicepark.

Teamchef Michel Nandan will aber nicht erlauben, dass der Erfolg in Deutschland das Team von der harten Arbeit, den i20 WRC zu einer dominierenden Kraft in der WRC zu machen, ablenkt: "Wir hätten nie gedacht, dass wir in unserer erst neunten WRC-Rallye hierher kommen und einen Doppelsieg feiern könnten. Das ist bemerkenswert und etwas ganz Besonderes", sagt er.

Nandan: "Wir müssen am Boden bleiben"

"Unser Team war absolut erstklassig und ich möchte jedem Einzelnen danken - hier und in Alzenau (Hyundais deutsches Hauptquartier, Anm.) - dass wir dieses Resultat erzielen konnten."

"Aber wir müssen mit den Füßen am Boden bleiben und weiterarbeiten, denn wir haben noch einen langen Weg zu gehen. Es ist immer noch viel zu tun und wir müssen uns auf die Arbeit konzentrieren. Jeder muss genauso weiterarbeiten."

Hyundais Triumph in Deutschland kommt in einer Saison, die eigentlich als Lehrjahr bezeichnet wurde. Doch Nandan will auf den frühen Erfolg und die Entwicklung des i20 aufbauen.

"Wir haben unsere Performance seit Beginn des Jahres gesteigert. In jedem Test versuchen wir Neues herauszufinden und uns zu entwickeln. Das ist gut. Wenn man bedenkt, dass wir vor einem Jahr vielleicht gerade bei unserem vierten oder fünften Test waren, ist dieser erste Sieg beeindruckend. Unser erster Test auf Asphalt war Mitte August." 

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