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Latvala und Meeke in
Deutschland nach Unfällen out

Überraschender Auftakt des Final-Tages der ADAC Rallye Deutschland: Leader Jari-Matti Latvala und sein erster Verfolger Kris Meeke schieden beide nach Unfällen aus. Thierry Neuville hat damit die große Chance auf seinen ersten WRC-Sieg.

Leader Latvala kam in einem Weingarten-Abschnitt etwa 14 km nach dem Start der 18,03-km-Prüfung Drohntal von der Strecke ab. Sein Auto rutschte durch Weinreben und kam nahe dem 8,7-Kilometer-Punkt der Prüfung zu liegen.

Das Aus des Finnen spülte Kris Meeke mit 8,4 Sekunden Vorsprung auf Neuville an die Spitze. Der Nordire krachte aber früh in der folgenden Prüfung "Grafschaft" in eine Mauer, dabei riss er sich das rechte Hinterrad seines Citroen DS3 ab.

Das Drama brachte Neuville mit 35,7 Sekunden Vorsprung auf Dani Sordo vor der Wiederholung der beiden Prüfungen und der Zielankunft in Trier an die Spitze.

Das Hyundai-Team ist auf dem besten Weg zum Premieren-Sieg  in der WRC – und das mit einem Doppelsieg. Wenn Neuville gewinnt, wäre er erst der zweite Belgier nach Francois Duval (Australien 2005) der einen WM-Lauf gewinnen kann.

Latvala hatte seinen zweiten Sieg in Folge, den ersten überhaupt auf Asphalt, im Visier. Er startete heute Morgen in Trier mit 56,6 Sekunden Vorsprung auf Meeke.

Volkswagen verlor damit beide Fahrer durch Unfälle. Damit endet die Siegesserie, die vergangene Saison in Australien startete, nach 12 Erfolgen.

Andreas Mikkelsen hatte an derselben Stelle, an der Latvala ausschied, einen Dreher. Der Norweger liegt aber auf Rang drei, nur 8,5 Sekunden dahinter lauert Elfyn Evans. Mit weiteren 9,6 Sekunden Rückstand folgt Mikko Hirvonen auf Rang fünf.

Dreher auf Drohntal werden auch von Bryan Bouffier und Yuriy Protasov gemeldet. Robert Kubica musste seinen Ford Fiesta RS bereits im Vorfeld der Prüfung abstellen: Das Getriebe blieb nach dem Aufwärmen der Reifen im dritten Gang stecken.

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