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Deutschland-Countdown:
Man to watch

Die ADAC Rallye Deutschland nächste Woche (21.-24. August) ist die erste echte Asphalt-Rallye in dieser Saison. Das ist vor allem für Robert Kubica eine gute Nachricht. Hier ein paar Gründe, warum wir glauben, dass der Pole in Deutschland eine gute Rolle spielen könnte.

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Seine Motorsport-Karriere

Kubica startete im Alter von zehn Jahren mit dem Rennfahren auf Asphalt, kämpfte sich durch Junior-Serien in die Formel Renault 3,5 und landete über diese 2005 beim Formel-1-Team von Renault.

Kurz gesagt, Kubica hat fast seine gesamte Karriere auf Asphalt bestritten und seine Fähigkeiten brachten ihn in die Spitze der Motorsportwelt. Kubica weiß wie kaum ein anderer im Starterfeld der Deutschland-Rallye, wie man auf Asphalt schnell ist.

Die Monte gemeistert (fast)

Am nähesten kamen die WRC-Crews dem Asphalt in dieser Saison auf den versiegelten Straßen der Rallye Monte Carlo. Aber nasse, eisige und verschneite Pisten machten es schwer, von einer richtigen Asphalt-Rallye zu sprechen. Kubica war das aber egal. Er raste mit seinem Ford Fiesta RS WRC auf den ersten beiden Wertungsprüfungen in die Leaderposition. Kubicas Form hielt allerdings nicht an, weil er seinen Wagen drei WPs später auf Glatteis crashte. Aber bis dahin konnte er seine Spuren hinterlassen.

Selbstvertrauen im Team

M-Sport ist beeindruckt von Kubica, seit der amtierende WRC-2-Champion sich Ende 2013 dem Team angeschlossen hat. Niemand ist ein größere Fan des Polen als Teamchef Malcolm Wilson.

Er kennt Kubica und weiß, dass er eine führende Rolle in der WRC spielen kann - sobald er über die notwendige Erfahrung verfügt. Im Gespräch mit wrc.com prophezeite Wilson nach der Rallye Monte Carlo: "Ich denke, wenn wir zu den Asphalt-Rallyes in der zweiten Saisonhälfte kommen und Robert schon mehr Erfahrung hat, kann er definitv um Siege kämpfen. Daran habe ich keine Zweifel."

Mit Erfolg nach Deutschland

Kubica bereitet sich im vergangenen Monat erfolgreich auf die Deutschland-Rallye vor. Bei der italienischen Rally Internazionale del Casentino - einer Asphalt-Rallye in der Toskana - fuhr er auf zehn von 12 Wertungsprüfungen Bestzeit. Den Sieg sicherte er sich mit mehr als zweieinhalb Minuten Vorsprung. Es war sein erster in einem World Rally Car, das wird ihm für die bevorstehenden Aufgaben Selbstvertrauen geben.

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