FIA

Advertising

Rallye Deutschland:
Update #9

Etappe 2: Samstag– SS9 Arena Panzerplatte 1 (3,03 km) und SS10 Panzerplatte Lang (42,51 km)

Advertising

Eine kurze Fahrt über die zentrale Panzerplatte wurde gefolgt von einem Monsterabschnitt in der Baumholder Militär-Zone. 93 Übergänge und viele Kurven auf einer Mischung aus groben, engen Betonstraßen und sanften, weiten Asphaltpisten ermöglichen eine echte Herausforderung. Die Straßen sind gesäumt von großen Hinkelsteinen, um die Fahrzeuge in der Spur zu halten.

Harte oder weiche Reifen auf der Panzerplatte? Das war die große Frage, die sich die Fahrer stellten, als die Strecke trocken, die Wolken aber immer dunkler wurden.

Dani Sordo (Hyundai) und Thierry Neuville entschieden sich für die harten Gummis, während die anderen Top-Platzierten die weiche Mischung wählten.

Die schnellste Zeit im langen Abschnitt ging an den Führenden Jari-Matti Latvala auf Softs, aber der große Sieger hieß Neuville, dessen harte Reifenmischung ihm ermöglichte, Andreas Mikkelsen und Sordo zu überholen und auf Zwischenrang drei zu landen.

Jari-Matti Latvala - der Schnellste durch die Panzerplatte

"Ich glaube, wir lagen richtig", meinte Neuville. "Es war kein perfekter Lauf, weil ich in den rutschigen Abschnitten zu vorsichtig war. Da hätte ich schneller fahren können."

Der Belgier liegt 1,3 Sekunden vor Sordo, der ebenfalls einräumte, zu vorsichtig unterwegs gewesen zu sein. Mikkelsen ist 12,3 Sekunden dahinter. Er hatte mit stark abgefahrenen Vorderreifen an seinem Volkswagen Polo R zu kämpfen und meinte: "In den Wäldern ist es feucht, aber auf den offenen Straßen trocknet es schnell auf."

Latvala ist 5,2 Sekunden vor Meeke und liegt insgesamt 45,8 Sekunden vor dem Citroen-Piloten. "Es war nicht einfach auf vielen Stellen, weil die Soft-Reifen stark überhitzten. Es läuft gut, aber es ist nicht einfach", sagte er.

Mikko Hirvonen und Elfyn Evans taten sich mit fehlendem Grip in ihrem Ford Fiesta RS schwer. Beide verloren mehr als 20 Sekunden auf Latvala, doch Evans gelang es doch noch, seinen Kollegen auf Platz sieben zu verdrängen. Mads Östberg, Bryan Bouffier und Martin Prokop komplettieren das Leaderboard.

Julien Maurin führt in der WRC 2 um 0,4 Sekunden vor Pontus Tidemand nachdem der frühere Führende Bernardo Sousa aufgrund eines Reifenschadens mehr als drei Minuten liegen ließ. Nasser Al Attiyah hatte ebenfalls einen Reifenplatzer, Sébastien Chardonnet crashte und Marty McCormack musste aufgrund eines gebrochenen Lenkhebels stehen bleiben.

More News

VIDEO