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Deutschland-Countdown:
Rückblick auf 2013

Ein überraschender Name stand am Ende der ADAC Rallye Deutschland 2013 an der Spitze des Leaderboards. Es war Dani Sordo.

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Trotz zahlreicher starker Leistungen in seiner zehnjährigen Karriere, blieb dem Spanier ein Sieg verwehrt, ehe diese Unserie letztes Jahr in Deutschland beendet wurde.

Eigentlich galt Pacesetter VW mit dem Duo Sebastien Ogier und Jari-Matti Latvala als Favoriten. Beide wollten die Heim-Rallye ihres Teams erfolgreich bestreiten, gerieten aber in Probleme.

Ogier fiel am zweiten Tag früh aus und Latvala verlor am vorletzten Tag viel Zeit, als er ebenfalls von der Straße abkam.

Auch andere Piloten hatten ihre Schwierigkeiten, wodurch Sordo und M-Sports Thierry Neuville sich einen engen Fight um die Führung lieferten. Neuville hielt am Ende der zweiten Etappe 19 Sekunden Vorsprung, Sordo schlug zurück und übernahm am vorletzten Tag mit 0,8 Sekunden Vorsprung die Spitzenposition.

Es kam am Finaltag zu einem dramatischen Finish und die Entscheidung über den Sieg fiel erst auf der allerletzten Wertungsprüfung. Sordo startete mit 3 Sekunden Polster auf Neuville in die 24,58 km lange WP, Neuville holte aber auf – beide Fahrer lagen bei der letzten Zwischenzeit gleichauf.

Bei Neuville machte sich auf den letzten vier Kilometern die Aufregung bemerkbar, als er mit seinem Ford Fiesta RS WRC in einer schnellen Linkskurve von der Strecke rutschte. Sein Zeitverlust in den Weinbergen machte den Weg frei für Sordo. Letztlich gewann der Spanier 53 Sekunden vor Neuville durch.

„Es ist ein großartiger Moment für mich“, sagte ein emotionaler Sordo im Ziel. „Thierry hat richtig Druck gemacht. Er war zuerst etwas langsamer als ich, dann war er schneller und ich musste auch pushen. Ich war am Start sehr nervös, aber von diesem Sieg habe ich seit so vielen Jahren geträumt.“

Hinter Neuville sicherte sich Hirvonen im Citroen DS3 weitere 1:43,1 Minuten Platz drei. Privatier Martin Prokop (Fiesta WRC) erreichte mit Platz vier seine Karriere-Bestleistung, während WRC-2-Sieger Robert Kubica und Elfyn Evans die Top-6 komplettierten.

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