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Asphalt-Spezialisten
fordern Pärn heraus

Sander Pärn, Dominator der Drive DMACK Fiesta Trophy, steht bei der ADAC Rallye Deutschland (21.-24. August) vor einer großen Herausforderung, wenn die Serie zum einzigen Mal auf Asphalt wechselt.

Der Este hat alle bisherigen drei Runden auf Schotter gewonnen, auf Asphalt hat er in seiner Karriere bislang aber erst vier Events bestritten, inklusive eines Testlaufs in Deutschland letzte Woche.

"Wir sind letzte Woche bei der Wartburg-Rallye gestartet, um mehr Selbstvertrauen für das nächste Wochenende zu bekommen", sagt Pärn. "Es sind noch zwei Rallyes zu fahren und es ist noch nichts entschieden, ich hoffe aber, meine komfortable Führung mit derselben Taktik wie bisher verteidigen zu können - vorsichtig fahren und mit einem guten Gefühl sehen, was passiert."

Tom Cave mischt noch um den Titel mit

Asphalt-Spezialisten wie der Franzose Quentin Gilbert, der Spanier Yeray Lemes und der Belgier Ghislain de Mevius werden aber ihre Chance wittern, Pärn auf dieser vierten und vorletzten Station der Serie zu übertrumpfen und Punkte gutzumachen.

Lemes liegt im Titelrennen an dritter Stelle und kann, ebenso wie der zweitplatzierte Tom Cave, mit einem guten Resultat an den mit 37 Punkten führenden Pärn herranrücken, um für eine dramatische Schlussrunde zu sorgen. Caven war in der bisherigen Saison der schärfste Rivale von Pärn. Eine gebrochen Aufhängung kostete ihn beim letzten Event in Finnland aber wertvolle Punkte.

"Ich habe auf Asphalt mehr Erfahrung, daher freue ich mich, dass es nach Deutschland geht", sagt Lemes. "Wir haben immer noch die Chance auf den Sieg in der Serie, es ist aber wichtig, hier meine Erfahrung auszuspielen und viele Punkte mitzunehmen. Dann sind wir in einer Position, um beim Finale in meiner spanischen Heimat anzugreifen."

Weder José Suárez noch Marius Aasen werden starten, sie haben sich aus der Serie zurückgezogen.

Die Fahrer werden die volle dreitägige Route über 326 km und 18 Wertungsprüfungen absolvieren. 

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