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Deutschland-Countdown:
Die Challenge

Als erste echte Asphalt-Rallye der Saison hält die ADAC Rallye Deutschland (21. bis 24. August) einige Herausforderungen bereit. Für viele Autos sind solche Straßen noch Neuland.

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Wo liegen die größten Herausforderungen dieses dreitägigen Events?

Hinkelsteine

Hinkelstein ist im lokalen hessischen Dialekt der Name für einen Menhir - einen stehenden Stein. Renommierte Quellen sprechen im Jahr 1866 erstmals vom Fund solcher Steine im süddeutschen Monsheim. Aber was hat das mit einer Runde der FIA World Rally Championship zu tun?

Die Straßen des Baumholder Militärgebietes, wo am Samstag vier Wertungsprüfungen gefahren werden, sind gesäumt von mächtigen Randsteinen. Diese Brocken sind dafür gedacht, Panzer bei Trainingsfahrten auf der Straße zu halten. Wenn ein Personenwagen so etwas trifft, gibt es nur einen Gewinner ...

Nur wenige Piloten entkommen einer Begegnung mit einem Hinkelstein ohne auszuscheiden.

Baumholder

Dieser Truppenübungsplatz, der von der US Army benutzt wird, wurde einst als "Safari Rallye unter den Asphalt-Ralleys" bezeichnet. Das Terrain mag hier nicht so ruppig sein wie in Kenia, aber die Wertungsprüfungen sind vielleicht die härtesten der Saison auf Asphalt.

Glatte, breite Straßen wechseln sich mit engen, gepflasteren Abschnitten und rauem Beton ab. Eine dünne Sandschicht auf der Strecke sorgt für rutschige Bedingungen. Und zu alledem kommen die Hinkelsteine, welche die Piloten immer im Hinterkopf haben.

Weinberge

Die Weinberge der Mosel bieten nicht nur einige der besten Weintrauben Deutschlands, sondern auch einige der besten Rallye-Pisten.

Sie sind extrem eng, blitzschnell und verbunden durch eine Vielzahl von unglaublich engen Haarnadeln, die die Berge rauf und runter führen.

Die Trauben hängen oft in die Straße, was die Sicht in den Kurvenein- und -ausgängen schwierig macht. Es gibt nicht viele Piloten, die keine Geschichte über einen Ausflug in die Riesling-Gärten zu erzählen haben.

Das Wetter

Das Wetter kann auch eine wichtige Rolle spielen: Ende August können extrem hohe Temperaturen über der 30-Grad-Marke erreicht werden, aber ebenso sind anhaltende, heftige Regenfälle nicht auszuschließen. Am schwierigsten ist es, wenn ein wenig von beidem zusammenkommt. Der Grip ist dann schwieriger zu berechnen als bei trockenen Verhältnissen und die engen Straßen in den Weinbergen bieten kaum Spielraum für Fehler.

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