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Sordo ersetzt in
Argentinien Hänninen

Nach seiner starken Leistung in Portugal wird Dani Sordo bei der Argentinien-Rallye den Platz von Juho Hännninen im Aufgebot von Hyundai einnehmen.

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Sordo gewann am Freitagvormittag zwei Wertungsprüfungen und trug sich damit in die Hyundai-Geschichtsbücher ein, waren es doch die ersten beiden Wertungsprüfungssiege für den i20 WRC. Zwar schied der Spanier am Sonntagmorgen wegen einer defekten Antriebswelle aus, zu diesem Zeitpunkt lag er aber an vierter Stelle des Gesamtklassements und war damit bester der drei Hyundai-Piloten.

Schon vor dem Event an der Algarve hoffte Sordo, mit einem guten Auftritt Hyundai davon überzeugen zu können, ihm mehr Starts bei Schotter-Rallyes zu gewähren. Eigentlich wäre bei der Deutschland-Rallye im August Sordos nächster Einsatz geplant gewesen, bei diesem Event konnte er im Vorjahr seinen ersten WRC-Sieg feiern.

In Portugal trat Hyundai erstmals mit drei Autos an und die Koreaner suchten ursprünglich nach einer Möglichkeit, auch in Argentinien einen dritten i20 für Sordo - neben jenen von Nummer-eins-Fahrer Thierry Neuville und Hänninen - an den Start zu bringen.

Hänninen wird nun in Argentinien die Recce mitfahren, seinen nächsten Wettbewerb bestreitet der Finne dann im Juni bei der Sardinien-Rallye.

"Ich bin dem Team sehr dankbar, dass sie mir die Möglichkeit geben, die Argentinien-Rallye zu fahren", sagt Sordo. "Wir sind in Portugal sehr gut mit dem i20 zurecht gekommen und die Pace hat gestimmt. Es war schade, dass wir nicht bis zum Ende mitkämpfen konnten. Auf diese Leistung will ich in Argentinien aufbauen."

An Erfahrung bei der Argentinien-Rallye mangelt es dem Spanier nicht. Sieben Mal stand Sordo dort schon am Start, 2009 konnte er einen zweiten Platz verbuchen.

Michel Nandan sieht die Nominierung Sordos durch dessen Leistung in Portugal gerechtfertigt.

"Wir wollten eigentlich ein drittes Auto nennen, aber nachdem wir das geprüft hatten, war klar, dass es wegen der knappen Zeit und den notwendigen Reperaturen am Auto logistisch und praktisch nicht möglich ist", erklärt der Teamchef.

"Deshalb haben wir mit Juho darüber diskutiert, seinen nächsten Rallye-Einstaz auf Sardinien zu verschieben und er hat das akzeptiert. Trotzdem wird Juho bei der Recce in Argentinien eine wichtige Rolle im Team einnehmen", fügt Nandan hinzu.

"Natürlich wäre ich in Argentinien sehr gerne gefahren und ich weiß, dass das Team überlegte, mit drei Autos zu starten. Aber ich schätze, es ist unter diesen Umständen nicht möglich", kommentierte es Hänninen, der in Portugal nach einer Serie von Reifenschäden auf Rang acht landete.

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