FIA

Östberg bricht
mit der Tradition

Citroen-Pilot Mads Östberg glaubt, durch einen veränderten Fahrstil noch schneller werden zu können.

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Der Norweger fuhr die letzten drei Jahre von M-Sport betreute Fiestas, wagte für 2014 aber eine neue Herausforderung und bestreitet seine Debütsaison für Citroen im DS3 WRC.

Obwohl Östberg als drittplatzierter Pilot der Fahrer-WM in die Argentinien-Rallye nächste Woche geht, arbeitet er weiter an seiner Entwicklung und versucht mit einem neuen Fahrstil noch konkurrenzfähiger zu werden.

"Ich versuche wirklich mich an das Auto zu gewöhnen. Ich bin drei Jahre lang in einem Fiesta gesessen und es war ein großer Schritt, zu Citroen zu gehen", erklärte Östberg gegenüber wrc.com.

"Ich habe versucht mit dem DS3 WRC etwas mehr zu driften, so wie ich es mit dem Fiesta gemacht habe. Aber ich habe verstanden, dass das nicht so einfach ist und dass die Theorie hinter dem Citroen eine völlig andere ist.

Östberg entschied sich daher, für sein Auto ein ähnliches Setup zu wählen, wie es der neunfache Weltmeister Sebastien Loeb tat, als er den DS3 WRC fuhr. Loebs Setup wurde charakteristisch für das Handling des Autos und es war neutraler als es Östberg gewohnt ist. Er muss direkter bremsen und tiefer in die Kurve hineinfahren, um das Auto um die Kurve zu bringen.

"Man fährt viel mehr auf der Front und mit mehr Untersteuern", erklärte Östberg. "Das Auto ist viel stabiler und durch das Bremsen in die Kurve hinein bekommt man den richtigen Druck auf die Vorderräder, um das Auto herum zu bringen."

"Es ist ein spezieller Fahrstil und bei mir funktioniert es immer besser. Es macht mich immer schneller."

Für Argentinien hofft Östberg auf trockene Bedingungen, denn der verringerte Grip auf feuchtem Schotter würde es um einiges schwieriger machen, seinen neuen Fahrstil umzusetzen.