FIA

Loeb hat es
nicht verlernt

Sebastien Loeb startete fulminant in seiner erste World-Touring-Car-Championship-Saison. In Marrakesch heimst der Franzose einen Sieg und einen zweiten Platz ein.

Am Wochenende erfolgte in Marrakesch der Auftakt zur neuen WTCC-Saison. Der neunfache World Rally Champion Sebastien Loeb geht in der Serie im neuen Citroen C-Elysee an den Start und ist Teil einer dreiköpfigen Crew, bestehend aus Jose-Maria Lopez und Rallye-de-France-Pilot Yvan Muller.

Loeb erwischte einen perfekten Auftakt in die neue Saison. Er erzielte im Trainings-Lauf am Samstag die Bestzeit. Am darauffolgenden Nachmittag erreichte er im Qualifying die zweitschnellste Rundenzeit. Weniger als eine Zehntel trennte ihn von Teamkollege "Pechito" Lopez, der die Pole eroberte.

Loeb verteidigte seine Position auch im ersten Rennen am Sonntag. Beim WTCC-Debüt von Citroen belegten alle drei Wagen des französischen Herstellers die Podiumsplätze. Lopez gewann vor Loeb und Müller.

Im zweiten Rennen, das der EX-WRC-Champion von Platz neun aus bestritt, arbeitete er sich schnell auf Position drei nach vorne. Nach einem Unfall, in den auch Teamkollege Muller involviert war, musste das Rennen zunächst unterbrochen werden. Nach dem Neustart boxte sich Loeb bis an die Spitze durch, verdrängte Lopez auf Rang zwei und machte den Citroen-Doppelsieg perfekt.

Citroen-Boss Yves Matton fühlte sich nach dem Triumph an die goldenen WRC-Zeiten erinnert. "Nach dem Loeb/Sainz/McRae-Triple bei der Monte 2003, freue ich mich, diese großartige Leistung durch Pechito, Seb und Yvan nocheinmal erleben zu dürfen."

"Es ist nicht die selbe Kategorie oder die selbe Ära, aber es gibt ohne Zweifel Gemeinsamkeiten zwischen diesen historischen Citroen-Momenten", fügt Matton hinzu.

Nach dem Saison-Auftakt belegt Loeb mit 47 Punkten den zweiten Rang in der WTCC-Gesamtwertung. Teamkollege Lopez liegt mit einem Punkt Vorsprung in Führung.