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Marcus Gronholm

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Nation:  FIN
Siege: 30

WRC-Champions entstehen selten über Nacht. Und Marcus Gronholm, der letzte Finne, der sich den WM-Titel sichern konnte, ist ein klassisches Beispiel dafür, dass Übung den Meister macht.

Gronholms erste Rallye in der WRC war sein Heimrennen, die 1000-Seen-Rallye, im Jahr 1989. In den folgenden zehn Jahren bestritt der Finne 27 Rallyes in verschiedenen Autos, ohne dabei einen Podestplatz zu erzielen. Doch plötzlich fing es bei ihm an zu laufen. Vier Finnische Gruppe-A-Meisterschaften (1994, 1996, 1997 und 1998) errang Gronholm und zog so die Aufmerksamkeit mehrerer WRC-Werksteams auf sich.

Der entscheidende Wendepunkt in seiner Karriere kam erst recht spät. 1999 unterschrieb er bei Peugeot und nahm im agilen 206 WRC Platz. Seinen ersten Sieg bei der WRC feierte Gronholm 2000 bei seinem Lieblingsrennen, der Schweden-Rallye. Und nach vier weiteren gewonnenen Rallyes sicherte sich der Finne auch die Weltmeisterschaft der Saison 2000. Zwei Jahre später wiederholte Gronholm seinen WM-Triumph durch Siege in Schweden, Zypern, Finnland, Neuseeland und Australien.
2004 wechselte Peugeot auf den 307 WRC. Mit dem neuen Auto gelangen Gronholm in den Saisonen 2004 und 2005 insgesamt nur drei Siege. Daraufhin verließ Magic Marcus Peugeot und startete bei Ford mit dem Focus RS WRC eine neue Erfolgsperiode.

In den nächsten beiden Jahren gewann er zwölf Rallyes und ermöglichte Ford somit den Gewinn der Marken-WM 2006 und 2007. In der Fahrerwertung musste Gronholm jedoch beide Male Sebastian Loeb den Vortritt lassen. 2006 unterlag er dem Franzosen lediglich um einen Punkt, 2007 fehlten ihm vier Zähler.

Gronholm trat am Ende der Saison 2007 zurück und erklärte, er wolle aufhören, solange er genug Speed hat, um Rallyes zu gewinnen. Für zwei Rallyes kehrte der Finne aber doch noch zurück.

2009 startete im Subaru Impreza WRC bei der Rallye Portugal und schied an vierter Stelle liegend nach einem Unfall aus. 2010 versuchte er es im Ford Focus RS WRC bei der Schweden-Rallye und kam aufgrund eines Elektronik-Deffekts letztlich nicht unter die Top-20. Auf seiner Lieblingssonderprüfung, den 14 Kilometer um Sagen, demonstrierte er aber ein letztes Mal Gronholm-Magic und knallte die schnellste Zeit auf den Schnee.

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