FIA

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Lexikon

Junior WRC
Die WRC Nachwuchsserie, vormals bekannt als WRC Academy. Sie ist offen für Fahrer im Alter von 28 Jahren und darunter (geboren am oder nach dem 1. Januar 1987), die in identischen Citroën DS 3 R3-MAX Autos mit Zweiradantrieb antreten. Der Kalender im Jahr 2015 besteht aus sieben Runden der WRC und die Fahrer müssen sechs nennen, um Punkte für die WM-Wertung zu sammeln.

Mixed-Zone
Am Eingang des Service Parks zu finden. Hier sprechen die Journalisten mit den Fahrern am Ende jedes Morgens und am Nachmittag und führen Interviews.

OTL
„Over time limit“, Zeitüberziehungsbegrenzung. Teilnehmer, die mehr als 30 Minuten nach der Zielzeit zwischen zwei Zeitkontrollen ankommen, erhalten eine Zeitbegrenzung und müssen vom Wettbewerb des Tages zurückziehen. 

Citroen DS 3/ Mikko Hirvonen
Citroen DS 3/ Mikko Hirvonen

Parc fermé
Die Sicherheitszone wo alle an einer Rallye teilnehmenden Autos abgestellt sind und für jeden Tag vorbereitet werden.

Power Stage
Die Power Stage ist die letzte Etappe einer Rallye und wird live im Fernsehen übertragen. Sie ist maximal 10 Kilometer lang und wird bei europäischen Events meistens zu Mittag ausgetragen. Für die drei schnellsten Fahrer gibt es Bonuspunkte (3-2-1).

Prioritäten-Fahrer (P)
Fahrer werden in der Meldeliste nach folgenden Kriterien gereiht: Fahrer erster Priorität (P1): Fahrer von Rallye-Autos, die für einen Hersteller oder ein WRC-Team eingetragen sind oder waren. Ebenso Fahrer, die eine WRC-Rallye in den letzten zwei Saisonen in den Top-10 beendet haben. Fahrer zweiter Priorität (P2): Fahrer von Rallye-Autos, die eine unterstützende Meisterschaft in den letzten zwei Saisonen gewonnen haben. Ebenso Fahrer, die von einem Organisator der FIA vorgeschlagen werden und deren Aufnahme durch einen Brief der ASN unterstützt wird sowie deren Ergebnisse die Aufnahme in P2 rechtfertigen. Fahrer dritter Priorität (P3): Fahrer, die qualifiziert sind, Punkte in einer FIA Unterstützungs-Meisterschaft zu sammeln.

Prüfer
Technische Offizielle, welche die Rechtmäßigkeit der WRC-Autos vor, während und nach jedem Event überprüfen.

Rally 2
Fahrer, die am ersten oder zweiten Tag einer Rallye aufgeben müssen, können am darauffolgenden Start unter dem Rally-2-System erneut am Geschehen teilnehmen, wenn ihr Auto dazu fähig ist bzw. gemäß dem Regulativ repariert worden ist. Sie bekommen eine sieben-minütige Strafe für jede Etappe, die sie verpassen, inklusive jener, bei der sie aufgeben mussten. Fahrer, die auf der letzten Sonderprüfung vor einer Übernachtungspause aufgeben, erhalten eine Zehn-Minuten-Strafe.

Recce
Vor jeder Rallye verbringen Pilot und Co-Pilot zwei Tage auf der Strecke und testen die Strecke bei einer Geschwindigkeit (wird von den Organisatoren festgelegt) von etwa 50 bis 70 km/h. Die Crews dürfen jede Etappe durchfahren, um sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen und um Notizen anzufertigen. Diese geben die Länge einer Gerade an, den Grad einer Kurve oder auch wo man das Auto auf der Strecke vor einer wichtigen Stelle positionieren soll.

Recce-Auto
Ein weitgehend standardisierter Straßenwagen, mit dem der Fahrer mit seinem Co-Piloten die Recce in Angriff nimmt.

Regroup
Die Crews kommen nach einer gewissen Anzahl an Etappen wieder zusammen, um Zeitlücken in der Running-Order zu schließen, wenn Autos aufgeben mussten oder es Verzögerungen gab.

Remote-Service
Ein Service-Zeitraum, der in der Nähe des Service Parks stattfindet. Nur Teile, die im Rallye-Auto selbst mitgenommen werden, können ausgetauscht werden.

Rennanzug
Rallye-Crews tragen Rennoveralls, die aus drei flammensicheren Schichten bestehen. Dazu kommen noch die feuerfeste Unterwäsche und eine feuerfeste Sturmhaube unter dem Sicherheitshelm.

Rennnotizen
Die Beschreibungen für die Strecke, die vom Co-Piloten während einer Etappe vorgelesen werden, um den Fahrer zu informieren, wie der Streckenverlauf weiter geht. Die Notizen werden während der Besichtigung vor dem Event erstellt. Während dieser Besichtigung fährt das Duo die Strecke in langsamem Tempo ab, der Fahrer teilt dem Co-Piloten alle Gefahren und Besonderheiten mit und dieser notiert sich diese in Kurzform. Während der Rallye liest der Co-Pilot danach die Notizen bei Renntempo vor. Siehe „Recce“.

Roadbook
Eine Anzahl an Anweisungen und Routenkarten, die an jede Crew von den Rallye-Organisatoren ausgeteilt werden.

Rollkäfig
Eine Carbon-Struktur, die innerhalb der Fahrgastzelle angebracht ist, um den Piloten und den Co-Piloten im Falle eines Einschlags oder eines Überschlags zu sichern.

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