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Interivew mit
Nasser Al-Attiyah

Der Sieger der Dakar Rally 2011, Nasser Al-Attiyah, ist ein Spezialist für schwierige Streckenbedingungen. Das bewies er vergangenes Wochenende, als er die WRC2-Kategorie in Argentinien mit über fünf Minuten Vorsprung gewann.

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Das hatte er nach dem Sieg zu sagen - und dazu, dass seine Konkurrenten ihr Hirn nicht verwenden...

F: Nasser, Gratulation zu diesem Resultat, dem zweiten Sieg für dich in der WRC2. Du hast erst vor wenigen Wochen in Portugal gewonnen und jetzt in Argentinien. Wie fühlt sich das an?
NA-A: “Ich bin sehr glücklich, hier gewonnen zu haben. Wir waren das ganze  Wochenende über sehr clever. Wir haben uns das Auto gut eingeteilt und versucht, unser Bestes zu geben. Es war nicht leicht, aber wir haben ein gutes Tempo gefunden und einen großen Vorsprung erreicht. Danach haben wir die Rallye kontrolliert. Ein großartiger Sieg.”

F: Du meintest, dass du die Rallye kontrolliert hast. War das für dich absehbar?
NA-A: “Nein, das heißt nicht, dass es einfach war. Ich glaube einfach, dass die meisten anderen Fahrer ihr Hirn nicht eingeschalten haben. Wenn du nur Gas gibst bekommst du jede Menge Probleme. Wir waren aber sehr clever.”

F: Vor dem Event hast du gemeint, dass besonders die zweite Etappe sehr schwierig wird. Fandest du El Condor am Sonntag noch schlimmer?
NA-A: “Eigentlich waren die Etappen am Sonntag langsamer. Es gab keine High-Speed-Stage wie die zweite am Samstag. Die war extrem schnell und sehr hart mit vielen Felsen und Gräben. Generell ist die Rallye wirklich schwer. Am Sonntag war der Nebel und Regen ziemlich schlimm.”

F: Es sieht für dich in der WRC2-WM gut aus mit zwei Siegen in Folge. Das muss viel Selbstvertrauen geben, oder?
NA-A: “Ja. Nach Portugal haben wir hart gearbeitet, um auch hier ein gutes Resultat zu erzielen. Wir waren in einer guten Position, waren immer in Führung und hatten keine Probleme. Also sind wir sehr glücklich.”

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