FIA

Fahrer im Blickpunkt:
Jari Ketomaa

Der Fahrer des Drive DMack World Rally Teams landete in dieser Saison bei zwei WRC2-Events auf Rang zwei. Wir glauben aber, dass er auf den kniffligen Prüfungen in Argentinien den Schritt aufs oberste Podest schaffen kann. Das sind die Gründe:

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Herzschlagfinale bei den letzten Läufen

Der 35-Jährige ein aussichtsreicher Anwärter auf den Sieg bei den letzten WRC2-Läufen in Schweden und Portugal, bei beiden Möglichkeiten scheiterte er im letzten Moment.

In Schweden musste er sich auf abgenützen Reifen durch die letzte eisige Prüfung kämpfen, dadurch konnte Karl Kruuda einen unerwarteten Sieg mit 2,3 Sekunden Vorsprung feiern.

Zuletzt in Portugal packte Nasser Al-Attiyah eine fantastische Leistung auf der Schlussprüfung aus und konnte seinen Rivalen um 11,6 Sekunden hinter sich lassen.

Der Fakt, dass Ketomaa so spät und mit so knappen Abständen geschlagen wurde, sollte dem Finnen Extra-Motivation für die herausfordernden Prüfungen bei der Rally Argentina geben.

Ein Vorteil für DMACK?

Inklusive Ketomaa werden zehn der 17 WRC2-Starter in Argentinen DMACKs DMG+2 Schotter-Reifen verwenden, was zu einem für den Finnen werden kann.

Der weiche Reifen ist ideal für weichen, sandigen Untergrund. Die erwarteten kühleren Temperaturen sollten bei der Reifen-Wahl helfen. In Argentinien erreichte DMACK das bisher beste Ergebnis in der WRC – Rang vier durch Martin Prokop im Jahr 2012.

Als langjähriger DMACK-Fahrer ist Ketomaa sehr vertraut mit dem Reifen und sein Vertrauen in dessen Leistung sollte ihm einen Schub geben.

Erfahrung und Unterstützung

Ketomaa fährt seit 2008 in der WRC und konnte bereits viele Erfahrungen in unterschiedlichen Autos und Rallyes sammeln.

Die Rally Argentina bestritt er zwar erst einmal zuvor, der Fakt, dass er mit Kaj Lindstrom einen erfahrenen Co-Piloten an seiner Seite hat, könnte ihm den entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Rivalen wie Al-Attiyah oder Teamkollege Ott Tanak geben.

Der Ford Fiesta R5

Der von M-Sport gebaute Bolide hat drei der vier WRC2-Läufe in dieser Saison gewonnen (den vierten gewann Karl Kruuda in einem S2000 Fiesta). Es ist also zweifellos das Auto, dass es im Moment zu schlagen gilt.

Wenn Ketomaa einen guten Rhythmus finden und die vielen Fallen, die einen Fahrer in Argentinien erwischen können, vermeiden kann, dann hat er ein Auto, dass ihn zu einer maximalen Punkte-Ausbeute bringen kann.

04 Mai 2014

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Tags: 2014, Argentinien, Jari Ketomaa

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