FIA

Tänak am Weg
zum WRC-2-Sieg in Polen

Ott Tänak ist am Weg zu seinem allerersten WRC-2-Triumph bei der 71. Lotos Rally Poland, nachdem er die Führung auf seinen Teamkollegen Jari Ketomaa auf über eine Sekunde ausbauen konnte.

Der Este geht mit einem Vorsprung von 1:29,1 Minuten auf Ketomaa in den Finaltag. Ihre Dominanz hat das DMACK-Duo eindrucksvoll bewiesen, haben sie doch mit ihrem Ford Fiesta R5 bislang jede Wertungsprüfung gewonnen.

Tänak konnte ganz ohne Druck auftreten und bewies auf den sandigen und weichen Pisten seine Klasse. Auch als Co-Pilot Raigo Mölder zu Beginn der zwölften Wertungsprüfung zu den falschen Notizen griff, blieb Tänak cool - und markierte die Bestzeit.

"Es war ein guter Tag ohne Probleme, und wir waren in einem sicheren Rhythmus unterwegs. Morgen warten schwierigie Aufgaben und die Bedingungen sind nicht einfach, das wissen wir, weil wir die Etappen schon einmal gefahren sind. Ich muss also konzentriert bleiben", sagte Tänak.

 

Sebastien Chardonnets Arbeiten am Citroen DS3R5 waren umsonst

Sein Vorsprung von 14,9 Sekunden vergrößerte sich, als sich Ketomaa nach einer Kollision mit einem Felsen den Ölwannenschutz beschädigt und in der darauffolgenden Etappe gedreht hat. Mit einem Rückstand von über einer Minute hatte Ketomaa schließlich keine Chance mehr, seinen Teamkollegen einzuholen.

Der Saudi Yazeed Al Rajhi belegte in seinem Fiesta RRC mit 3:21,2 Minuten Rückstand Platz drei. Vierter wurde Valeriy Gorban aus der Ukraine - und das trotz zweier Dreher mit seinem Mini John Cooper auf der 13. Wertungsprüfung.

Die Top-Sechs werden vom Portugiesen Bernardo Sousa und dem Peruaner Nicolas Fuchs komplettiert. Sousa überwand ein kleines Turbo-Leck, während Fuchs auf Etappe 17 seine Vorderrad-Aufhängung am Streckenrand reparieren musste.

Martin Kangur gab als Dritter auf, nachdem sein Ford Fiesta S2000 ein Rad verlor. Auch Sebastien Chardonnets beeindruckende Fahrt im Citroen DS3 R5 endete, als sein Bolide auf WP12 plötzlich stehen blieb.

Im Production-Cup der WRC 2 führt Juan Carlos Alonso mit einem Vorsprung von über zwei Minuten vor Max Rendina. Beide fahren einen Mitsubishi Lancer Evo X.

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